Hans-Joachim Speßhardt (* 31. Oktober 1935 in Berlin; † 7. Januar 2003) war ein deutscher Kunstmaler und Autor. Er lebte und arbeitete in Berlin.

thumb|Ausstellung von H.-J. Speßhardt

Biografie Speßhardt studierte an der Berliner Meisterschule für Grafik bei Kögler. Er stellte in seinen Ölbildern, die meist etwa einen Quadratmeter groß sind, hauptsächlich den weiblichen Körper und dazugehörende Attribute dar. Darüber hinaus schuf er auch Pastellzeichnungen und Siebdrucke. Speßhardt zeigte seine Werke in Den Haag bei der Internationalen Galerie Orez und in anderen europäischen Städten und erhielt mehrere Auszeichnungen. Er war verheiratet und hatte zwei Töchter. Sein erstes Atelier richtete Hans-Joachim Speßhardt 1961 nach seiner Hochzeit mit Erika Speßhardt, geborene Höhne und Cousine von Otto Höhne, in seiner Wohnung in Berlin-Charlottenburg ein. Dort wohnte zuvor der Schauspieler Karl Ludwig Schreiber. Hier schuf Speßhardt bis 1972 die meisten seiner frühen Werke. Seit 1972 entstanden seine Arbeiten in seinem Atelier in Berlin-Kladow. mini|Grabstelle auf dem Friedhof In den Kisseln in Berlin-Spandau Hans-Joachim Speßhardt war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. (abgerufen am 8. März 2016)

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof In den Kisseln in Berlin-Spandau (Abt. 89).

Werke (Auswahl) Gisèle (Grafik, 1970)http://www.artax.de/profile.php?user=hansjoachimspesshard&p=1&n=68 Akt im Sessel (1968)https://www.artnet.de/artists/lotdetailpage.aspx?lot_id=3A623F19252FED1B Fremdes Paar, (Farbserigraphie 1969)

Einzelausstellungen 1966: Galerie Potsdamer, Berlin; Internationale Galerie Orez, Den Haag 1967: Internationale Galerie Orez, Den Haag; Galerie Neue Pforte, Aachen; Galerie Potsdamer, Berlin; Galerie de Sleurtel, Dordrecht 1968: Kleine Galerie, Frankfurt; Kabinett für aktuelle Kunst, Bremerhaven; Galerie Hake, Köln; Tsamas Galerie, Villingen; Internationale Galerie Orez, Den Haag 1969: Galerie Wargin, Berlin; Galerie Niedlich, Stuttgart; Internationale Galerie Orez, Den Haag 1970: Internationale Galerie Orez, Den Haag; Galerie Margot Ostheimer, Frankfurt; Galerie 2000, Berlin

Gruppenausstellungen 1964: Prix Europe, Ostende 1965: Facetten van hedendaagse erotiek, Internationale Galerie Orez, Den Haag; Ils sont venus de si loin, Galerie Delta, Rotterdam 1966: Deutscher Künstlerbund, Essen; Kunstpreis der Jugend, Baden-Baden; Total Realismus, Berlin 1967: Nouvelle école de Berlin, Genf; Junger Westen, Recklinghausen; Galerie Ben Wargin, BerlinArtis Band 21; Deutscher Künstlerbund, Karlsruhe; Galerie Junge Generation, Hamburg; Stedelijk Museum, Schiedam 1968: Tecta Galerie, Düsseldorf; Retrospektive Galerie Potsdamer, Berlin; Junge Grafik, Berlin; Olefer Hagarpresse, Aachen; Berlin Prospekt, Galerie Springer, Berlin 1969: Galerie Niepel, Düsseldorf; Prix Europe, Ostende; Internationale Galerie Orez, Den Haag; Junge Stadt sieht junge Kunst, Wolfsburg, Oberhausen und Bremerhaven; Neue illustrierte Bücher und Grafikmappen, Frankfurter Kunstverein 1970: Pop-Sammlung Beck, Bonn, Darmstadt und Dortmund; Frühjahrsmesse Berliner Galerien, Akademie der Künste, Berlin; 10 Jahre Internationale Galerie Orez, Den Haag; Galerie Margot Ostheimer, Frankfurt; Galerie 2000, Berlin; 10 Jahre Galerie Niedlich, Stuttgart

Publikationen Beauties. Hake Verlag, Köln 1967. Kunst in Berlin. Belser Verlag, Stuttgart 1969. Gisèle. Hake Verlag, Köln 1969 (Einleitung: Walter Aue). Fremde Mädchen. Rembrandt Verlag, Berlin 1969.

Einzelnachweise

Weblinks Hans-Joachim Speßhardt auf artnet.de (abgerufen am 8. März 2016)

Kategorie:Autor Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Gestorben 2003 Kategorie:Mann