Die Saison 2011 der Women’s National Basketball Association war die 15. ausgespielte Saison der nordamerikanischen Damen-Basketball-Profiliga. Die reguläre Saison begann am 3. Juni 2011 mit der Auftaktpartie zwischen den Minnesota Lynx und den Los Angeles Sparks. Nach Abschluss der regulären Saison, die bis zum 11. September 2011 ausgetragen wurde, begannen die Playoffs um die WNBA-Meisterschaft, die die Minnesota Lynx am 7. Oktober im dritten Finalspiel gegen die Atlanta Dream für sich entschieden. Zudem fand am 23. Juli 2011 in der AT&T Center, der Heimspielstätte der San Antonio Silver Stars, in San Antonio das zehnte WNBA All-Star Game statt.
Draft Hauptartikel: WNBA Draft 2011
Am 2. November 2010 fand eine Lotterie über die Auswahlreihenfolge der ersten fünf Picks statt. Bei der Lotterie sicherten sich die Minnesota Lynx vor den Tulsa Shock. Nachdem die Monarchs den Spielbetrieb einstellten rückten alle Mannschaften einen Platz vor.
Der WNBA Draft 2011 fand schließlich am 11. April 2011 statt, bei dem die Lynx als ersten Pick die US-amerikanische Maya Moore auswählten. Danach sicherten sich die Shock die Rechte an der Australierin Elizabeth Cambage. Insgesamt sicherten sich die 12 Franchises die Rechte an 36 Spielerinnen. Den Hauptanteil mit 32 Spielerinnen stellten die Vereinigten Staaten.
Top-5-Picks Abkürzungen: Pos = Position, G = Guard, F = Forward, C = Center, WNBL = Women’s National Basketball League
# Spielerin Nationalität Pos WNBA-Mannschaft College/Profi-Team 1. Maya Moore F University of Connecticut 2. Elizabeth Cambage C Bulleen Boomers (WNBL) 3. Courtney Vandersloot G Gonzaga University 4. Amber Harris F (von ) Xavier University 5. Jantel Lavender C Ohio State University
Reguläre Saison Modus Die 12 WNBA-Mannschaften sind in zwei Conferences aufgeteilt, wobei die Eastern Conference und die Western Conference jeweils sechs Mannschaften umfassen. Insgesamt bestreitet jede Mannschaft im Verlauf der regulären Saison 34 Saison-Spiele, davon bestreitet jede Mannschaft die Hälfte der Spiele zu Hause bzw. Auswärts. Innerhalb der eigenen Conference spielen die Mannschaften gegen zwei Mannschaften insgesamt fünf Mal und gegen die restlichen drei Mannschaften vier Mal gegeneinander. Außerdem spielt jede Mannschaft noch zwei weitere Spiele gegen jede Mannschaft aus der anderen Conference.
All-Star Game 2011 Hauptartikel: All-Star Game 2011
Das 10. All-Star Game der WNBA wurde am 23. Juli 2011 im AT&T Center in San Antonio, Texas ausgetragen. Die Ligaführung vergab am 3. Februar das Spiel an die Connecticut Sun, die bereits 2005 Gastgeber waren. Wie in den vergangenen Jahren trat dabei eine Auswahl der besten Spieler der Eastern Conference gegen eine Mannschaft der Western Conference an.
Abschlusstabellen Erläuterungen: = Playoff-Qualifikation, = Conference-Sieger
Playoffs Modus Nachdem sich aus jeder Conference die vier Mannschaften qualifiziert haben, starten die im K.-o.-System ausgetragenen Playoffs. Jede Conference spielt in der Folge in den Conference Semifinals (dt. Conference Halbfinale) und im Conference Final (dt. Conference-Finale) ihren Sieger aus, der dann in den Finals antritt. Dabei trifft die auf der Setzliste am höchsten befindliche Mannschaft immer auf die niedrigst gesetzte. Die Serien innerhalb der Conference werden im Best-of-Three-Modus ausgespielt, das heißt, dass ein Team zwei Siege zum Erreichen der nächsten Runde benötigt. Das Finale wird im Best-of-Five-Modus ausgetragen. Die Mannschaft mit der besseren Bilanz hat dabei in allen Duellen immer den Heimvorteil. Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 40 Minuten unentschieden bleiben, folgt die Overtime. Die Viertel dauern weiterhin zehn Minuten und es wird so lange gespielt bis eine Mannschaft nach Ende einer Overtime mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft erzielt hat.
Playoff-Baum
Conference Semifinals (Runde 1) Eastern Conference (1) Indiana Fever – (4) New York Liberty
(2) Connecticut Sun – (3) Atlanta Dream
Western Conference (1) Minnesota Lynx – (4) San Antonio Silver Stars
(2) Seattle Storm – (3) Phoenix Mercury
Conference Finals (Runde 2) Eastern Conference (1) Indiana Fever – (3) Atlanta Dream
Western Conference (1) Minnesota Lynx – (3) Phoenix Mercury
Finals (Runde 3) (W1) Minnesota Lynx – (E3) Atlanta Dream
WNBA-Meistermannschaft (Teilnahme an mindestens einem Playoff-Spiel) WNBA-MeisterMinnesota LynxGuards: Alexis Hornbuckle, Lindsay Whalen, Candice Wiggins
Guard-Forwards: Seimone Augustus (Finals MVP), Monica Wright
Forwards: Rebekkah Brunson, Amber Harris, Charde Houston, Maya Moore
Forward-Centers: Taj McWilliams-Franklin
Center: Jessica Adair
Cheftrainer: Cheryl Reeve General Manager: Roger Griffith
WNBA Awards und vergebene Trophäen Auszeichnung Spielerin Mannschaft Bemerkung WNBA Finals MVP Award Seimone Augustus Minnesota Lynx – WNBA Most Valuable Player Award Tamika Catchings Indiana Fever 292 von 1.071 Stimmen WNBA Defensive Player of the Year Award Sylvia Fowles Chicago Sky 19 von 40 Stimmen WNBA Most Improved Player Award Kia Vaughn New York Liberty 15 von 40 Stimmen WNBA Peak Performer (Punkte) Diana Taurasi Phoenix Mercury 21,6 Punkte pro Spiel WNBA Peak Performer (Rebounds) Tina Charles Connecticut Sun 11,0 Rebounds pro Spiel WNBA Peak Performer (Assists) Lindsay Whalen Minnesota Lynx 5,9 Assists pro Spiel WNBA Rookie of the Year Award Maya Moore Minnesota Lynx 38 von 40 Stimmen WNBA Sixth Woman of the Year Award DeWanna Bonner Phoenix Mercury 20 von 40 Stimmen Kim Perrot Sportsmanship Award Sue BirdRuth Riley Seattle StormSan Antonio Silver Stars 8 von 39 Stimmen WNBA Coach of the Year Award Cheryl Reeve Minnesota Lynx 36 von 40 Stimmen
All-WNBA Teams All-WNBA First Team Guards: Diana Taurasi – (MIN) Lindsay Whalen Forwards: Tamika Catchings – Angel McCoughtry Center: Tina Charles
All-WNBA Second Team Guards: Sue Bird – (NYL) Cappie Pondexter Forwards: Penny Taylor – (MIN) Seimone Augustus Center: Sylvia Fowles
All-Rookie Team All-Rookie Team (MIN) Maya Moore – Danielle Robinson – Courtney Vandersloot Danielle Adams – Liz Cambage
All-Defensive Team All-Defensive First Team Guards: Angel McCoughtry – Tanisha Wright Forwards: Tamika Catchings – (MIN) Rebekkah Brunson Center: Sylvia Fowles
All-Defensive Second Team Guards: Katie Douglas – Armintie Price Forwards: Swin Cash – Sancho Lyttle Center: Tina Charles
Weblinks Final Standings 2011 auf WNBA.com (englisch)
Statistiken zur WNBA Saison 2011 auf basketball-reference.com (englisch)
Kategorie:Basketballveranstaltung 2011 #2011 Kategorie:Sportsaison 2011