mini|Eisernes Paar, München Hans Rucker (* 1931 in Marktleugast, Oberfranken, Bayern; † 2011 in München, Oberbayern) war ein deutscher Bildhauer.
Leben und Werk Im Anschluss an eine Ausbildung zum Holzbildhauer in Berchtesgaden studierte Rucker von 1950 bis 1957 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Josef Henselmann. Seitdem arbeitete er freischaffend. 1963 erhielt Rucker den Antonioni-Preis für Plastik, Padua, 1965 den Bayerischen Staatsförderpreis für Bildhauerei. Ein Stipendium führte ihn 1966–67 an die Villa Massimo in Rom. - QUIVID, Baureferat, Landeshauptstadt München
Rucker lebte und arbeitete in München.
Rucker begann mit Arbeiten in Holz und Stein, später verwendete er auch Bronze und Stahl. Seit etwa 1971 verwendete er bevorzugt Marmor. Rucker schuf zahlreiche Skulpturen für den Öffentlichen Raum; hervorzuheben ist hier die gebäudeverbindende Gesamtgestaltung (1979–81) an der Europäischen Schule in München.
Werk (Auswahl) 1958 Steinrelief am Hauptportal (Taufe Jesu und Dreieinigkeit). Evang.-luth. Pfarrkirche Hl. Dreieinigkeit, Bad Staffelstein, Landkreis Lichtenfels Holzdecke, Altar- und Kanzelmotive. Evangelisch-Lutherische Christuskirche Bayreuth 1966 Fremde Blume. Brunnen, Bronze, 200 × 200 × 200 cm. Alexandrastraße 1, München 1967 Saurierfigur, Muschelkalkstein, Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth 1971 (Ohne Titel). Brunnenskulptur, Carrara-Marmor, 9 m lang, 160 cm hoch. Innenhof der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten, Universität Regensburg 1973 Konkave und konvexe Form. Brunnen, Carrara-Marmor, ca. 550 × 550 cm, Theatinerhof, München 1975/1977 Ruckerbrunnen. Metall, ca. 5 m hoch. Rathausplatz, Erlangen 1976 Gesteinsader. Carrara-Marmor, ca. 175 cm hoch, 8 m lang. Klinikum Grosshadern, München 1976 Eisernes Paar. Brunnen, Edelstahl. Michaelibad, MünchenHans Rucker: Eisernes Paar (1976) - Uli Walter: Kunstwerke in Perlach, 2005 1976 Zwei Stelen, Marmor, 2,90 m hoch, Technisches Ämtergebäude Bayreuth 1979–81 Geschwungenes Steinband. Carrara-Marmor, Platzgestaltung. Europäische Schule MünchenHans Rucker: "Geschwungenes Steinband" (1981) - Uli Walter: Kunstwerke in Perlach, 2005 1992 Marmorplastik. Bezirksklinik Rehau, Oberfranken 1997 Stadtbrunnen. Granit, rund, 5 m Durchmesser. Marktplatz, Lauf an der Pegnitz 1997/2008 Schnecke. Bardiglio-Marmor, 130 cm lang, 100 cm breit, 115 cm hoch. Wettbewerbsentwurf 1997 von Hans Rucker, von Maria Rucker (seiner Tochter) von 2005 bis 2007 überarbeitet und ausgeführt. Kooperationseinrichtung Riemerschmidstraße 69, MünchenAbbildung "Schnecke", München - QUIVID, Baureferat, Landeshauptstadt München GeländeskulpturAbbildung "Geländeskulptur", München, Helmholtz Zentrum München MarmorbrunnenAbbildung "Marmorbrunnen", München, Helmholtz Zentrum München Sternbrunnen, München-Neuperlach
Fotogalerie
Literatur
Weblinks
Deutsche Nationalbibliothek: Hans Rucker
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Künstler der Moderne Kategorie:Bildhauer (Abstrakte Bildhauerei) Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1931 Kategorie:Gestorben 2011 Kategorie:Mann