Heinz Leschanowsky (* 23. Oktober 1932 in Nürnberg; † 22. Mai 1992 ebenda) war ein deutscher Politiker (CSU).

Leben und Beruf Leschanowsky war gelernter Mühlen- und Maschinenbauer. Ab 1952 war er als Metallfacharbeiter in einem Nürnberger Großbetrieb tätig. 1963 wurde er dort in den Betriebsrat gewählt, ab 1975 war er deren Vorsitzender. Daneben war er vierzehn Jahre lang ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Nürnberg.

Politik Leschanowsky wurde 1951 Mitglied der Katholischen Arbeiterbewegung, er war auch Bezirksvorsitzender der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft Nürnberg-Fürth, der Arbeitnehmer-Union der CSU. Von 1972 bis 1974 war er Stadtrat in Nürnberg.

1974 wurde Leschanowsky erstmals in den Bayerischen Landtag gewählt, dem er bis zu seinem Tod angehörte. Zunächst zog er über die Wahlkreisliste Mittelfranken ins Parlament ein, 1986 und 1990 gewann er das Direktmandat im Stimmkreis Nürnberg-West. Nach seinem Tod rückte Klaus Dieter Breitschwert in den Landtag nach.

Ehrungen 1974 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Er war außerdem Träger des Bayerischen Verdienstordens. Im Nürnberger Stadtteil Eibach ist der Heinz-Leschanowsky-Weg nach ihm benannt.

Weblinks

Heinz Leschanowsky im Portal Geschichte der CSU der Hanns-Seidel-Stiftung

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