mini|Titel: "tiefer gelegt" von Alf Setzer, Rottweil
Alf Setzer (* 1956 im Betzigau, Landkreis Oberallgäu) ist ein deutscher Bildhauer und Kabarettist.
Leben
Bildhauer Setzer studierte von 1976 bis 1981 Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und war Meisterschüler bei Emil Cimiotti.
Alf Setzer war von 1993 bis 2022 Lehrer für Bildhauertechnik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.
Er ist bis heute tätig als Bildhauer. Seine Anfänge liegen in der Steinbildhauerei. Er hat seither in unterschiedlichsten Medien und Gattungen und weit über deren Grenzen hinaus gearbeitet. Sein Interesse ist darauf gerichtet, den optimalen Wirkungsgrad zu erzielen zwischen einem Minimum an Gestaltung und einem Maximum an Wirkung. Er sieht seine Arbeiten stets in Wechselwirkung zum Raum. Insbesondere mit seinen Glasarbeiten erlangte er Bekanntheit. So schuf er 2020 die Kapelle im Bischof-Leiprecht-Zentrum der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Stuttgart-Degerloch mit einem Glasaltar, der in der darunterliegenden Bibliothek seinen Anfang nimmt, durch die Decke stößt und mit einem Glasblock als Altar endet.
Seit 1998 ist Setzer Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg.
Der Bildhauer wohnt und arbeitet in Stuttgart.
Performance-Künstler Zusammen mit Peter Zwey gründete er das Kabarett „Die Wiesenbügler“. Bereits ein Jahr später wurden die beiden Kabarettisten mit dem Scharfrichterbeil des deutschsprachigen Kabaretts ausgezeichnet. 1993 folgte der Bodenseepreis für Kabarett.
Bis 2022 tourte er mit der Performance-Band „Akademische Betriebskapelle“, war deren Sänger und Gesicht.
Werke (Auswahl) Halbsäule (1986), Skulpturenweg-Seehaus-Pforzheim in Pforzheim U-block (1992), Hindenburgkaserne in Ulm Bogen (1993), Weiler im Allgäu Gang (1993), Dianawiese in Ulm Grüntensäule (1993), Marstallmuseum in Kempten Grüner Flügel (1995), Rottweil Brunnen (1995), Rathaus in Amstetten Schacht (1996), Casole d’Elsa in der Toskana, Italien Stereo (1997), Neckarsulm – seit 2007 Woda (1998), Hermann-Brachert-Museum in Otradnoje ohne Titel (1999), Kunstpfad am Mummelsee Wand (2002), Eingang des Krankenhauses in Haunstetten, Augsburg tiefer gelegt (2002), Skulpturenpark KUNSTdünger Rottweil in Rottweil Regen-Regale (2005), Sammlung der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart schwarz-weiß (2006), Jakobsweg in Betzigau Inventionen am Fels (2010), Kunstweg am Reichenbach in Gernsbach Endliche Säule (2010) Stadtpark Villingen-Schwenningen Altarraumgestaltung (2011) Pfarrkirche St. Ulrich in Pinswang, Österreich Criteria (2012), Kunst in Kirche, Mannheim Dialog (2014), mit Micha Ullman, Galerie Wohlhüter, Leibertingen unterm Strich (2015), Künstlerkreis Ortenau, Offenburg Kunstweg im Christophsbad (2015), Göppingen Stein oder Nichtstein (2015), mit Amely Spötzl, Stiftung BC – pro arte, Biberach Popup29 / Buba Švabe u slijepom crijevu (2016), Osijek, Kroatien Lumières du monde (2016), Centre international du Vitrail, Chartes, Frankreich Zeichnung: Heute (2017), Kunstverein Hochrhein, Bad Säckingen Humus (2019), Kunstverein Gästezimmer, Stuttgart Kapelle im Bischof-Leiprecht-Zentrum (2020), Stuttgart-Degerloch Endspiel (2020), Hoppenlaufriedhof, Stuttgart transparenz – der raum dazwischen (2021), Darmstädter Sezession, Darmstadt Cube and Sphere (2024), Palazzo Mora, Venedig, Italien
Preise Kabarett
1987: Scharfrichterbeil in Passau, zusammen mit seinem Bruder Wilhelm Heiligensetzer alias Peter Zwey als „Wiesenbügler“ 1993: Bodenseepreis für Kabarett, Ravensburg
Bildhauerei 1991: Johann-Fischer-Preis, Marktoberdorf 1993: Kunstpreis der Stadt Kempten 2002: New Glass Review 23, Corning Museum of Glass, New York 2012: Kunstpreis der Diözese Rottenburg
Weblinks
Website von Alf Setzer Biografie von Alf Setzer
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Künstler der Moderne Kategorie:Bildhauer (Abstrakte Bildhauerei) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Mann