U 232 war ein U-Boot vom Typ VII CRainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. 1997, S. 95., welches im Zweiten Weltkrieg von der Kriegsmarine eingesetzt wurde.

Versenkung Eine Liberator des zweiten Geschwaders der USAAF entdeckte U 232 am 8. Juli 1943 südwestlich von Kap Finisterre. Das Flugzeug überflog das deutsche U-Boot, warf aus 15 m Höhe vier Wasserbomben und beobachtete im Anschluss, dass der Gegner manöverierunfähig erschien und hecklastig im Kreis fuhr. Der Pilot entschloss sich zu einem zweiten Angriff, wobei die Liberator durch Flak-Gegenwehr derart beschädigt wurde, dass sich der Bombenschacht nicht mehr öffnen ließ. Beim dritten und letzten Anflug öffnete die Besatzung dementsprechend den Bombenschacht per Hand. Das getroffene U 232 sank anschließend über Heck ().

Einzelnachweise

Literatur Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6. Paul Kemp: Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen. Urbes-Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.

Kategorie:Typ VII C Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Militärschiff (Germaniawerft) U232 Kategorie:Schiffsverlust 1943