Das Infanterieregiment mit der späteren Nummer No. 8 war eines der ältesten brandenburgisch-preußischen Regimenter. Es wurde 1679 als Zieten zu Fuß gegründet.

Allgemeine Geschichte Das Regiment wurde 1679 aus Rekruten der märkischen Garnisonen errichtet.

Garnison, Ersatz und soziale Verhältnisse Das Regiment lag ab 1683 in Minden. Zwischen 1716 und 1792 lag es in Stettin. 3 Kompanien wurden ab 1794 in Warschau und Łowicz stationiert.

Beurteilung Das pommersche Regiment gehörte im Siebenjährigen Krieg zu den „Spitzenregimentern“. Band I, S. 84.

Verbleib und Nachfolge Das Regiment gehörte 1806/07 zum Reserve-Corps Anton Wilhelm von L’Estocq, später Corps Gebhard Leberecht von Blücher. Nach der preußischen Heeresreform als Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm IV.“ (1. Pommersches) Nr. 2 in die neupreußische Armee übernommen.

Uniform, Ausrüstung Im 18. Jahrhundert bestand die Regimentsuniform aus einer blauen Uniformjacke mit roten Ärmel- und Rockaufschlägen und Rabatten mit weißen Litzen. Die Mütze der Flügelgrenadiere war blau-rot, Goldmessingbeschlag mit gelb-weiß-rotem Püschel. Die Regimentsfahne war schwarz mit weißen Flammen.

Siehe auch Liste der Infanterieregimenter der altpreußischen Armee

Literatur Band I, S. 81ff. Kurt von Priesdorff: Offizier-Stammliste des Grenadier-Regiments König Friedrich Wilhelm IV. (1. Pommerschen) Nr 2. Mittler, Berlin 1906; Band 2, Stettin 1931, Nachtrag zu Band 2, Mittler Berlin 1933

Weblinks Privates englischsprachiges Projekt zum Siebenjährigen Krieg: Hier No. 8

Einzelnachweise

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