Am Naksa-Tag () gedenken Palästinenser dem Jahrestag der „Naksa“, die 1967, im Zuge des Sechstagekriegs, die Vertreibung von 300.000 Einwohnern des Westjordanlandes, des Gazastreifens, Ost-Jerusalems und der Golanhöhen herbeiführte und nach der Nakba, an die der Begriff angelehnt ist, für fast die Hälfte der betroffenen Personen die zweite Vertreibung in ihrem Leben bedeutete. Die Naksa-Vertriebenen gingen zu zwei Dritteln nach Jordanien, die übrigen wurden intern Vertriebene.

Der Naksa-Tag wird nicht nur zum Gedenken genutzt, sondern auch für Demonstrationen gegen Israel und für die Rückkehr zu den alten Grenzen von 1967. Am 5. Juni 2011 versuchten, wie schon drei Wochen zuvor am Nakba-Tag, Demonstranten, die Grenzen auf den Golanhöhen zu stürmen. Mehrere Menschen wurden dabei von israelischen Soldaten erschossen.

Im Jahr 2024 fiel der Naksa-Tag auf den Jerusalemtag (28. Ijjar).

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