Das Wohnhaus Fritz Henkel befand sich in der Heinestraße 11 (seit 1963 Cantadorstraße) in Düsseldorf.
Geschichte Das Gebäude war der Wohnsitz von Friedrich Karl Henkel („Fritz senior“). In den Düsseldorfer Adressbüchern ist für die Jahre 1883, 1884, 1885, 1890, 1897, 1899 und 1900 die Heinestraße 11 als Wohnung des Henkel-Firmengründers belegt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Heinestraße komplett zerstört.Laut Stadtplan von 1949 stand dort kein einziges Haus mehr. Seit 1959 befindet sich dort die Hauptkirche der Apostolischen Gemeinschaft.Siehe Liste von Sakralbauten in Düsseldorf
Architektur Das Haus wurde nach Entwürfen der Architekten Jacobs & Wehling erweitert. Der Düsseldorfer Architekten und Ingenieurverein würdigte die Fassadengestaltung und die Grundrisslösung. Im Hochparterre befanden sich Empfangs-, Wohn- und Esszimmer sowie Küche und Veranda mit Oberlicht.
Nutzung durch Fritz Henkel mini|hochkant=1.4|Arbeitszimmer Fritz Henkels Das Arbeitszimmer Fritz Henkels war „solide und gediegen“. Die Bewunderung Henkels für den Reichskanzler der Kaiserzeit kam bei der Auswahl des Wandschmucks zum Ausdruck:
Das Haus war auch Zentrum der Geselligkeit, an dem sich der Firmengründer mit Arbeitskollegen und Stammtischfreunden traf:
Einzelnachweise und Anmerkungen Eintrag „Henkel, Fritz, sen., Fabrikbesitzer, Kommerzienrat, Düsseldorf, Heinestr. 11“ in: Adolf von Harnack (Hrsg.): Handbuch der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Verlag von Reimar Hobbing, Berlin 1928, S. 17 Henkel & Cie GmbH (Hrsg.): 100 Jahre Henkel: 1876–1976. Düsseldorf 1976 Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904 Auszüge der Düsseldorfer Adressbücher: 1883, 1884, 1885, 1890, 1897, 1899, 1900
Kategorie:Wohngebäude in Düsseldorf Kategorie:Bauwerk in Stadtmitte (Düsseldorf) Dusseldorf Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Düsseldorf Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg