Julius Theodor Bagmihl († um 1857. o. 1858)Vgl.: 1857 den Verkauf seiner Sammlung. In: Julius Petzholdt (Hrsg.): Neuer Anzeiger für Bibliographie und Bibliothekwissenschaft. Jahrgang 1857. Heft 1, G. Schönfeld (C. A. Werner), Dresden 1857 S. 360. war ein Maler und Zeichenlehrer in Stettin.Zwei bekanntgewordene Werke: 1834: Eine „Innenansicht von St. Nikolai“ und eine der „Klosterkirche zu Berlin“., In: Johann Andreas Romberg: Conversationslexicon für Bildende Kunst. Band 2, Selbstverlag, Leipzig 1844, S. 19.

Leben Als sein herausragendes Lebenswerk darf das Pommersche Wappenbuch angesehen werden. Die fünf Bände erschienen 1846 bis 1855 in Stettin. Sie enthalten neben Wappen- auch Siegelabbildungen und mehr oder weniger kurze Aufrisse zu einzelnen Familien des pommerschen Adels, deren urkundliche Nennungen und Güterbesitz.

Julius Theodor Bagmihl war 1851 zum Zeitpunkt der Jubiläums-Messe (Buchhändlerbörse) zu Leipzig Mitglied des Börsenvereins Deutscher Buchhändler. Als Wohnort wurde damals das Verlagshaus H. G. Essenbart (Essenbart’s Erbin) in Stettin angegeben.Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige. №. 52. 1851. Achtzehnter Jahrgang, II (Juli–Dezember), Selbstverlag, Leipzig, Dienstag, am 3. Juni 1851, S. 642. Bereits im Vorjahr wurde er als Inhaber dieser Buchdruckerei mit Sitz in der Stettiner Wollweberstraße 554 und als ordentliches Mitglied der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde geführt.Innenseite Titelblatt, In: Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde (Hrsg.): Baltische Studien. Vierzehnter Jahrgang, Erstes Heft, Selbstverlag, Stettin 1850.Vgl. Fünfundzwanzigster Jahresbericht der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde. Vorgetragen am 20ten März 1850. In: Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde (Hrsg.): Baltische Studien. Vierzehnter Jahrgang, Zweites Heft, Selbstverlag, Stettin 1850, S. 6.

Aus seinem NachlassJulius Petzholdt: Bibliotheca Bibliographica. Kritisches Verzeichniss der das Gesammtgebiet der Bibliographie betreffenden Litteratur des In- und Auslandes in systematischer Ordnung. Verlag Wilhelm Engelmann, Leipzig 1866, S. 835. wurde die so genannte Sammlung BagmihlGg. Schmidt: Die Familie von dem Borne. II. Band: Urkundenbuch und Ergänzungen zum I. Bande. P. Steffenhagen, Merseburg 1889, S. 370. 1858 vom Staatsarchiv Stettin aufgekauft. Es handelt sich um Materialsammlungen zur Geschichte des pommerschen Adels und Genealogien einzelner Familien. Sie wurde dort unter der Signatur Rep. 40: III Nr. 2 bis 6, 25, 31. IV Nr. 2, 10, 12. geführt.

Bagmihl leistete durch sein Wirken einen bedeutenden Beitrag zur Sammlung und Fixierung der Pommerschen Landesgeschichte.

Einzelnachweise

Kategorie:Person (Pommern) Kategorie:Heraldiker Kategorie:Genealoge Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 18. oder 19. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 19. Jahrhundert Kategorie:Mann