mini|Dorfkirche Ziegra

Ziegra-Knobelsdorf war eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen, Freistaat Sachsen. Sie gehörte zur Verwaltungsgemeinschaft Waldheim. Der Sitz der Gemeindeverwaltung befand sich im Ortsteil Ziegra. Die Gemeinde wurde am 1. Januar 1994 durch den Zusammenschluss der damals selbständigen Gemeinden Gebersbach-Knobelsdorf und Ziegra neu gebildet. Am 1. Januar 2013 wurde die Gemeinde aufgelöst und auf die Nachbarstädte Döbeln und Waldheim aufgeteilt.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994 und 2013

Geographie Die Gemeinde lag etwa 5 km südwestlich der Stadt Döbeln und 5 km nördlich von Waldheim oberhalb des Tales der Zschopau. Die Ortsteile Wöllsdorf und Töpeln liegen direkt im Zschopautal. Die Hälfte des Gemeindegebietes lag im Landschaftsschutzgebiet Zschopautal.

Ortsgliederung Ortsteile waren

die jetzt zu Döbeln gehörenden Orte Forchheim, Kleinlimmritz, Limmritz, Pischwitz, Schweta, Stockhausen, Töpeln, Wöllsdorf und Ziegra (1033 Ew. am 31. Dezember 2011 auf 1327 ha)Stat. LA Sachsen – Gebietsänderungen 2013 (PDF; 13 kB) die jetzt zu Waldheim gehörenden Orte Gebersbach, Heyda, Kaiserburg, Knobelsdorf, Meinsberg, Neuhausen und Rudelsdorf (1110 Ew. am 31. Dezember 2011 auf 1778 ha).

Auf dem Gebiet der damaligen Gemeinde befinden sich folgende Gemarkungen:Sachsenatlas 2853 Gebersbach 2854 Heyda 2855 Knobelsdorf 2856 Rudelsdorf 2976 Töpeln 2977 Pischwitz 2978 Wöllsdorf 2988 Ziegra 2989 Forchheim 2990 Limmritz 2991 Meinsberg 2992 Neuhausen 2993 Stockhausen Kleinlimmritz und Schweta liegen in der Gemarkung Limmritz.

Geschichte Eingemeindungen mini|Ehem. Papierfabrik in Limmritz an der Zschopau, jetzt Wasserkraftwerk mini|Hängebrücke über die Zschopau an der Wöllsdorfer Mühle

Hier werden auch alle Eingemeindungen aufgeführt, die vor der Neubildung der Gemeinde Ziegra-Knobelsdorf auf dem späteren Gebiet dieser Gemeinde stattgefunden haben.

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung ForchheimVerzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Sachsen 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Ziegra Gebersbach 1. Januar 1970 Zusammenschluss mit Knobelsdorf zu Gebersbach-Knobelsdorf Gebersbach-KnobelsdorfStatistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Ziegra zu Ziegra-Knobelsdorf Heyda 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Knobelsdorf Kleinlimmritz vor 1880 Eingemeindung nach Limmritz Knobelsdorf 1. Januar 1970 Zusammenschluss mit Gebersbach zu Gebersbach-Knobelsdorf Limmritz (Großlimmritz) 1. Januar 1973 Eingemeindung nach Ziegra Meinsberg 1. Januar 1973 Eingemeindung nach Ziegra Neuhausen 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Meinsberg Pischwitz vor 1880 Eingemeindung nach Töpeln Rudelsdorf 15. Sept. 1961 Eingemeindung nach Gebersbach Schweta vor 1923 Eingemeindung nach Limmritz Stockhausen 1. Januar 1962 Eingemeindung nach Limmritz Töpeln 1. Januar 1991 Eingemeindung nach Ziegra WöllsdorfDas Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943 1. April 1921 Eingemeindung nach Töpeln Ziegra 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Gebersbach-Knobelsdorf zu Ziegra-Knobelsdorf

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Viadukt Limmritz

Zschopautal Rathaus Freibad Gebersbach Naherholungsgebiet Limmritz Schloss Stockhausen Stockhausener Mühle Slawische Wallburg (Burgward) sog. Schwedenschanze im Ort Ziegra Schloss Schweta (die noch erhaltenen Grundmauern) Viadukt Limmritz (Bankrottmeile der Eisenbahnlinie Riesa–Chemnitz)

Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Durch den Norden des ehemaligen Gemeindegebietes, den Ort Töpeln, verläuft die B 175 und östlich durch Heyda die B 169. Die ehemalige Gemeinde ist auch über die A 14 Anschlüsse Döbeln-Nord oder Döbeln-Ost (etwa 10 Kilometer) oder die A 4 Anschluss Hainichen (etwa 20 Kilometer) zu erreichen. Limmritz liegt an der Bahnstrecke Riesa–Chemnitz und wird von Elsterwerda und Chemnitz aus mit stündlich verkehrenden Regionalbahnen bedient.

Bildung In Meinsberg befindet sich das Kurt-Schwabe-Institut.

Weblinks

Einzelnachweise

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