Günter Künkele (* 1951 in Seeburg, heute Teil von Bad Urach bei buchhandel.de) ist ein deutscher Naturschützer und ehemaliger Lehrer.
Leben
Künkele war als Hauptschullehrer in Bad Urach tätig. Er war bis 2007 zwölf Jahre lang Vorsitzender des Bund Naturschutz Alb-Neckar (BNAN).Patricia Kozjek: Bericht des Reutlinger General-Anzeigers auf der Seite des BNAN. Mit Gerhard Feucht organisierte er die Landschaftspflege auf Wiesenflächen der Schwäbischen Alb. Insbesondere setzte er sich für die Ausweisung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen als Biosphärenreservat ein.Engagement für die Umwelt lohnt sich. In: Südkurier, 8. Januar 2008. Er gehörte zu den wenigen Zivilisten, die den damaligen Truppenübungsplatz betreten durften.Volker Hammermeister: auf der Seite des SWR4. Künkele trug dazu bei, dass eine in den 1990er Jahren geplante Starkstromleitung auf der Schwäbischen Alb nicht errichtet wurde.Günter Künkele auf der Seite des BUND Baden-Württemberg (). 1992 setzte er eine landesweite Regelung des Felskletterns für Baden-Württemberg durch. Im Landkreis Reutlingen ist er Naturschutzwart. In: Südwest Presse, 3. Februar 2011.
Am 29. Januar 2005 erhielt Günter Künkele das Bundesverdienstkreuz am Bande. Dabei würdigte Friedlinde Gurr-Hirsch Künkeles Verdienste um den Naturschutz: „Ihre Arbeit hat wesentlich dazu beigetragen, die Natur und Landschaft auf der Schwäbischen Alb zu erhalten.“Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Günter Künkele, Pressemitteilung 24/2005 des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg vom 29. Januar 2005.
Auszeichnungen
2005: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 2007: Gerhard-Thielcke-Naturschutzpreis des BUND Baden-WürttembergBrigitte Dahlbender: auf der Seite des BUND
Schriften
mit Friedrich Schilling, Bund Naturschutz Alb-Neckar (Hrsg.): Europäische Juwelen – Felsen der Schwäbischen Alb. 2003Blätter des Schwäbischen Albvereins Ausgabe 3/2004, S. 32 (PDF). Europäische Juwelen auf dem Truppenübungsplatz Münsingen. 2006 Naturerbe Truppenübungsplatz. Silberburg Verlag, Tübingen 2006, ISBN 978-3-87407-713-2. Bund Naturschutz Alb-Neckar (Hrsg.): Hutelandschaft Münsinger Hardt. Reutlingen 2007Wo Schmalhans einst Küchenmeister war. In: Reutlinger General-Anzeiger, 24. April 2007. Naturerbe Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Silberburg Verlag, Tübingen 2008, ISBN 978-3-87407-790-3.Buchbesprechung auf der Seite des Schwäbischen Heimatbunds. Steiniges Paradies. Faszinierende Lebensräume der Schwäbischen Alb, Silberburg Verlag, Tübingen 2011, ISBN 978-3-8425-1138-5
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Naturschützer Kategorie:Autor Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Mann