The Heat ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Band Dan Reed Network.

Entstehung Die Band begann im Dezember 1990 in den Little Mountain Sound Studios in Vancouver mit den Aufnahmen für das Nachfolgealbum zu Slam. Produzent war wieder Bruce Fairbairn, der schon für das Debütalbum der Gruppe verantwortlich gezeichnet hatte.Produktionsnotizen zu The Heat, CD-Version Fairbairn war Teil der Bläsersektion beim Song Life is Sex, wo er Trompete spielte. Zusätzlich zu den vierzehn Titeln, die für The Heat ausgewählt wurden, nahm die Gruppe auch das Lied Money, eine Coverversion eines Pink-Floyd-Titels, mit auf das Album. Diese Aufnahme war während der Arbeiten für Slam entstanden, von Nile Rodgers und Dan Reed produziert, und im August 1990 als B-Seite der Single Lover veröffentlicht worden.

Dan Reed Network waren im Sommer 1990 Vorgruppe der Rolling Stones auf der Urban Jungle Tour durch Europa und gingen anschließend auf eine Clubtour in Großbritannien. Zahlreiche Songs, die auf dem Album The Heat enthalten waren, entstanden während dieser Tourneen. Politisch war diese Zeit vom zweiten Golfkrieg geprägt, was sich auch auf das Songwriting auswirkte. Die Band sah sich veranlasst, ein Statement zur politischen Situation der Welt abzugeben, das unter dem Titel To the Tribes in den Produktionsnotizen zum Album abgedruckt wurde:

The Heat erschien im Juli 1991, als Singles wurden die Titel Mix It Up und Baby Now I veröffentlicht, die jedoch nur in Europa Charterfolg hatten: In Großbritannien erreichte Mix It Up Platz 49, Baby Now I Platz 60 der Charts; in den USA fielen Album und Singles durch. Hier wurde noch zusätzlich die Ballade Long Way To Go als Single veröffentlicht, konnte jedoch ebenfalls keinen Erfolg in den Charts verbuchen.

Die Titel The Salt of Joy und Let it Go wurden 1992 für den Soundtrack des Films Poison Ivy – Die tödliche Umarmung verwendet. Mix It Up war Teil des Soundtracks zum Film Excessive Force – Im Sumpf der Gewalt, und Baby Now I wurde im Film The Cutting Edge – Liebe und Eis verwendet.

Rezeption

Der deutsche Musikexpress meinte

Das britische Magazin Raw vergab vier Sterne und schrieb über The Heat:

Das deutsche Rock Hard vergab 8 Punkte und schrieb:

Metal Hammer war anderer Auffassung:

The Heat war die erfolgreichste Veröffentlichung der Band in Großbritannien, in den USA fiel das Album dagegen durch.

Titelliste 4:07 – Baby Now I (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 4:32 – Blame It on the Moon (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 4:39 – Mix It Up (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 4:17 – The Heat (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 4:46 – Let It Go (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 3:30 – Love Don’t Work That Way (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 3:59 – Money (Waters) 3:36 – Chill Out (James, Reed) 4:30 – Life Is Sex (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 5:01 – The Salt of Joy (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 4:35 – Take My Hand (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 4:06 – The Lonely Sun (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 4:47 – Thy Will Be Done (Reed, Stiles) 4:19 – Wake Up (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto) 3:32 – Long Way to Go (Brannon, James, Pred, Reed, Sakamoto)

Einzelnachweise

Kategorie:Album 1991 Kategorie:Album (Hard Rock) Kategorie:Dan-Reed-Network-Album