mini|Blick von der Teplitzer Hütte in das obere Ridnauntal
Die Teplitzer Hütte () ist eine Berghütte in den Stubaier Alpen in Südtirol. Sie liegt am Talende des Ridnauntals auf einer Höhe von
Geschichte Eine erste, unbewirtschaftete Hütte an dieser Stelle wurde von 1887 bis 1889 von der Sektion Teplitz des DuÖAV erbaut. 1898 wurde sie durch einen zweistöckigen Neubau ersetzt, der nun auch bewirtschaftet wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg enteignete der italienische Staat die Hütte und übergab sie der Grenzwache. 1979 wurde sie der Sektion Sterzing des CAI überlassen.
Zusammen mit 24 weiteren vom Staat enteigneten Schutzhütten ging die Teplitzer Hütte 1999 in das Eigentum der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol über; mit Jahresende 2010 lief die Konzession zu deren Führung durch den CAI aus. Seit 2015 wird das Land Südtirol bei der Verwaltung der Hütte (Vergabe an Pächter, Überwachung der Führung, Sanierungsmaßnahmen) durch eine paritätische Kommission unterstützt, in der neben der öffentlichen Hand auch der AVS und der CAI vertreten sind.
Wege Zustieg Der Hüttenanstieg erfolgt aus dem Ridnauntal.
Gipfelbesteigungen Wilder Freiger (), Gehzeit 5 Stunden Westlicher Feuerstein (), Gehzeit 3 Stunden Botzer (), Gehzeit 3½ Stunden Agglsspitze (), Gehzeit 2 Stunden Sonklarspitze (), Gehzeit 5½ Stunden
Übergänge zu anderen Hütten Magdeburger Hütte (), über Magdeburger Scharte, Gehzeit 5 Stunden Nürnberger Hütte (), Gehzeit: 3½ Stunden Becherhaus (), Gehzeit: 3½ Stunden Müllerhütte (), Gehzeit: 3½ Stunden Grohmannhütte (), Gehzeit: 1 Stunde
Literatur Walter Klier: Alpenvereinsführer Stubaier Alpen. Bergverlag Rother, München 2006, ISBN 3-7633-1271-4 Reginald Czermack: Die Teplitzer Hütte. Eine Reise-Skizze. Section Teplitz-Nordböhmen des deutschen und österreichischen Alpen-Vereins, Teplitz (ca.) 1888
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Alpenhütte in Südtirol Kategorie:Ratschings Kategorie:Schutzhütte des Landes Südtirol Kategorie:Ehemalige Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins