Das Akinetisch-abulische Syndrom () ist eine neurologisch-psychiatrischer Komplex mit Bewegungshemmung (Akinesie) in Verbindung mit einem Mangel an Entschlusskraft (Abulie).J. Lehrner et al.: Klinische Neuropsychologie. Springer Verlag, Wien 2006, ISBN 3-211-21336-8.

Die wirkungsvollste Therapie besteht in der Behandlung der Grunderkrankung.Akinetisch-abulisches Syndrom Medizin Kompakt, abgerufen am 16. Oktober 2023.

Ursachen Das Akinetisch-abulische Syndrom kann entweder durch ein Schädel-Hirn-Trauma (vor allem bei Schädigung des Frontalhirns) auftreten, oder als Nebenwirkung bei der Einnahme von Psychopharmaka (wie z. B. Neuroleptika) sein.Marina Bergmann: Pharmakotherapeutische Aspekte der Schizophrenie. (PDF; 2,2 MB) Universität Graz; abgerufen am 16. Oktober 2023.

Komorbidität Folgende Begleiterkrankungen sind typisch: Demenz Schizophrenie Affektive Störung Morbus Parkinson

Klinische Studien haben gezeigt, dass sich ein akinetisch-abulischen Zustande, bei schweren, psychotischen Krankheitszuständen, wie chronischer Schizophrenie, positiv auf den Therapieerfolg auswirken kann.

Symptome Typische Symptome: Amimie (fehlende Mimik) Indolenz (stark herabgesetztes Schmerzempfinden) Abulie (Antriebsschwäche) Störungen des Bewegungsapparates, von Hypokinese bis zu Hyperkinese

Einzelnachweise

Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie