mini|Andreas Bourani beim Global Citizen Festival in Hamburg (2017)

Andreas Bourani (* 2. November 1983 in Augsburg; aufgewachsen als Andreas Stiegelmair) ist ein deutscher Popmusiker und Synchronsprecher.

Werdegang Andreas Bourani wurde 1983 als Sohn ägyptischer Eltern,https://www.mz.de/kultur/interview-mit-andreas-bourani-manner-durfen-weinen-2085227 die er nie kennenlernte, in Augsburg geboren. Einige Tage nach seiner Geburt kam er in eine neue FamilieKatrin Schwarze-Reiter, „Ich hatte extrem viel Glück“, in: Magazin Schule Nr. 1, Februar/März 2015, S. 16. und erhielt deren Familiennamen Stiegelmair. Er wuchs im Augsburger Stadtteil Bergheim mit zwei Schwestern auf und wurde am musischen Zweig des Gymnasiums bei St. Stephan unterrichtet. Seine Mutter war Lehrerin.Augsburg Journal Report: Große Trauer um Mutter von Bourani vom 13. März 2024, Ausgabe 62/11 In seiner Kindheit war er Ministrant., abgerufen am 12. Juli 2016 Inzwischen ist er aus der katholischen Kirche ausgetreten und bekennt sich zum Buddhismus.

Die Schulzeit beendete er vor dem AbiturYouTube. in der 12. Klasse. Neben dem Gymnasium besuchte er die private Musikschule Downtown Music Institute, wo er auch Gesangsunterricht bekam. Er lebte zeitweise in München, und zog 2007http://www.jupa-paderborn.de/meldung/andreas-bourani.php nach Berlin-Prenzlauer Berg.

2003 nahm er unter seinem Nachnamen Stiegelmair an der ZDF-Castingshow Die deutsche Stimme 2003 teil.Musik-Album „Die Deutsche Stimme 2003“ mit dem Lied „König für eine Nacht“ von Andreas StiegelmairWiebke Brauer: Casting-Show im ZDF: Der Güte-Siegel. In: Spiegel Online, 19. September 2003. Um den Namen seiner Eltern aus der Öffentlichkeit herauszuhalten, nahm er wieder seinen Geburtsnamen Bourani an.

Nachdem er mehrere Jahre auf kleinen Bühnen gespielt hatte, erhielt er 2010 einen Plattenvertrag bei Universal Music. Er trat bei Touren von Philipp Poisel und Culcha Candela im Vorprogramm auf. Radiosender wie Bayern 3, Fritz, 1 Live oder SWR3 nahmen Bouranis Lieder in ihr Programm auf.

Im Mai 2011 spielte er im Vorprogramm von Aura Dione auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag Dresden. Im Mai 2011 erschien Bouranis Debütsingle Nur in meinem Kopf. Im Juni folgte die Veröffentlichung seines Debütalbums Staub & Fantasie, dessen Musik er zusammen mit Gitarrist Julius Hartog schrieb. Das Studioalbum spielten neben Bourani und Hartog Bassist Ralph Rieker und Schlagzeuger Jürgen Stiehle – beide von Die Happy – sowie Pianist Arne Augustin ein.

Im September 2011 trat Bourani beim Bundesvision Song Contest für Bayern an. Mit Eisberg, als zweite Single aus Staub & Fantasie ausgekoppelt, belegte den zehnten Platz. Im Oktober 2011 und im März 2012 ging Bourani auf Deutschlandtournee. Im Dezember 2011 erhielt er für 150.000 verkaufte Singles von Nur in meinem Kopf eine Goldene Schallplatte.Liste Schallplattenauszeichnungen

Im März 2012 veröffentlichte Bourani den Titel Wunder als letzte Auskopplung. 2012 trat Bourani im Vorprogramm der Lichter-der-Stadt-Tour 2012 der Band Unheilig auf, mit der er im August Wie wir waren veröffentlichte. Im April 2013 war Bourani für den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie Text Pop nominiert. links|mini|Andreas Bourani bei einem Konzert im September 2014. Im April 2014 erschien seine fünfte Single Auf uns als Vorabveröffentlichung des Albums Hey, das im Mai 2014 erschien. Sie stieg auf Platz eins der deutschen Singlecharts ein und zählt zu den meistverkauften Singles in Deutschland. Die ARD machte das Lied im Juni zum WM-Song für ihre Berichterstattung von der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Nach dem Sieg der deutschen Mannschaft im Finale wurde es im Maracanã gespielt, und beim Empfang der Spieler auf der Berliner Fanmeile trat Bourani damit live auf., Gunnar Leue, Musikmarkt, 15. Juli 2014

Im September 2014 startete Bourani mit dem Lied Auf anderen Wegen zum zweiten Mal als Teilnehmer für Bayern beim Bundesvision Song Contest. Er belegte den sechsten Platz. Im Juli 2015 erschien die Single Ultraleicht, im August 2015 folgte eine gemeinsame Single mit Sido. Mit der Kollaboration Astronaut erreichte Bourani zum zweiten Mal Position eins der deutschen Charts. Im Oktober 2015 erschien mit Hey (Live) das erste Livealbum von Bourani.

2015 war Bourani als Coach in der fünften Staffel der TV-Casting-Show The Voice of Germany zu sehen. Teilnehmer aus seinem Team belegten nach Telefonabstimmung den zweiten und dritten Platz der Sendung. 2016 gewann er mit Tay Schmedtmann, einem Kandidaten aus seinem Team, die 6. Staffel der Sendung. Danach übernahm Mark Forster seinen Platz als Coach in der 2017 folgenden Staffel. Im Jahr 2019 erschien mit Radio Song (MTV Unplugged 2) ein Feature mit Udo Lindenberg.

Im Juli 2021 erschien Willkommen zurück, eine Single des deutschen Popsängers und Rappers Clueso, bei dem Bourani als Featuregast mitwirkt. Für Bourani war es die erste Veröffentlichung nach zweieinhalb Jahren.

Inzwischen hat sich Bourani weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und seit 2021 keine neue Musik mehr veröffentlicht. Der gebürtige Augsburger, der in Berlin lebt, hält sein Privatleben streng unter Verschluss und gibt auch auf seinen Kanälen wie Instagram kaum Einblicke. Er veröffentlicht keine neue Musik, geht nicht auf Tour und hat aktuell seine Social-Media-Kanäle stillgelegt.

Sein Management hält sich bezüglich eines Comebacks bedeckt und äußert sich nicht konkret zu neuen Projekten, dementiert aber auch keine potenziellen neuen Pläne. Die einzigen Informationen, die an die Öffentlichkeit drangen, waren, dass es ihm gut gehe und er sich neuen Projekten gewidmet hat. Fans hoffen auf eine Rückkehr des Musikers, da er im Juli 2025 vereinzelt wieder in seiner bayerischen Heimatstadt gesichtet wurde.

Tourneen

2011/12: Staub & Fantasie Tour 2014/15: Hey Tour 2017: Die Welt von oben Tour

Diskografie

Filmografie Als Schauspieler 2018, 2019: jerks. (Fernsehserie, Folgen Seitensprung, Rausch) Als Synchronsprecher 2014: Baymax – Riesiges Robowabohu (deutsche Synchronstimme des Fred) 2015: Hotel Transsilvanien 2 (deutsche Synchronstimme des Jonathan) 2016: Vaiana (deutsche Synchronstimme von Maui)

Als Gastsänger 2018: MTV Unplugged 2 Live vom Atlantik von Udo Lindenberg Fernsehen

2015, 2016: The Voice of Germany, Coach, Sat.1/ProSieben 2015: Sing meinen Song, Vox

Auszeichnungen 1Live Krone 2015: in der Kategorie Beste Single (Astronaut) mit Sido

Echo Pop 2015: in der Kategorie Radio-ECHO (Auf uns) 2016: in der Kategorie Künstler national Rock/Pop (Hey)

Radio Regenbogen Award 2011: in der Kategorie Newcomer des Jahres 2015: in der Kategorie Song des Jahres (Auf uns)

Bambi 2015 für Musik national

Weblinks

Anke Schipp: „Ich halte eine Rede und sage am Schluss prost“. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11. Januar 2015, S. 37.

Einzelnachweise

Kategorie:Synchronsprecher Kategorie:Singer-Songwriter Kategorie:Echo-Pop-Preisträger Kategorie:Teilnehmer einer Castingshow (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer am Bundesvision Song Contest Kategorie:Coach einer The-Voice-Version Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1983 Kategorie:Mann