Uaitame (Waitame) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Quelicai Antigo (Gemeinde Baucau).Portal Municipal: Quelicai Antigo, abgerufen am 2. Februar 2025.
Geographie
Uaitame liegt im Süden des Verwaltungsamts Quelicai Antigo. Nordöstlich liegt der Suco Guruça, nordwestlich der Suco Abafala, westlich die Sucos Baguia und Lacoliu und südlich der Suco Laisorolai de Cima. Im Südwesten grenzt Uaitame an das Verwaltungsamt Baguia mit seinen Sucos Hae Coni und Osso Huna. Im Westen von Uaitame entspringen die Flüsse Uaimuhi und Uaicua. Der Uaicua mündet kurz darauf in den Uaimuhi.
Uaitame hat eine Fläche von 12,45 km² und teilt sich in die sich die vier Aldeias Caranu (Karnu’u), Gamana, Gugulai und Sialimo (Sealimu). (portugiesisch; PDF; 323 kB)Suara Timor Lorosae: Celestino Komprende Divizaun Administrativa Territoriu, Lori Uaitame Ba Kelikai Antigu, 12. Februar 2025, abgerufen am 12. Februar 2025.
Die Orte Uaitame liegt im Westen des Sucos. Der nördliche liegt auf einer Meereshöhe von , der südliche auf . Im südlichen Uaitame liegt die Grundschule Escola Primaria Uaitame.Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB) (PDF; 499 kB)
Die Grenze zu Abafala führt durch den Ort Wabere. Südlich davon liegen, nah der Westgrenze, die beiden Orte Uaitame und das Dorf Caranu (Caranú). Im Südwesten des Sucos befindet sich das Dorf Laumana. Im Nordosten reicht der Ort Gugulai (Gugolai) von Guruça nach Uaitame hinein. Neben der Grundschule in Uaitame gibt es eine weitere in Laumana.
Einwohner In Uaitame leben 1.021 Einwohner (2022), davon sind 514 Männer und 507 Frauen. Im Suco gibt es 211 Haushalte. Etwa 95 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Nur eine Minderheit spricht als Muttersprache Tetum Prasa.Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Uaitame (tetum; PDF; 8,6 MB)
Geschichte
Beim Einmarsch der Indonesier in Osttimor ab 1975 wurden viele Orte evakuiert. Auch Uaitame war verlassen, als die indonesischen Truppen den Ort erreichten. Später kehrten die Menschen zurück. Am 9. Januar 1979 wurden alle 600 Einwohner des Sucos von der indonesischen Besatzungsmacht nach Mulia (Verwaltungsamt Laga) zwangsumgesiedelt. Man befürchtete, die Dörfer, die nah an den Wäldern lagen, könnten die FALINTIL unterstützen. Die alten Wohnhäuser wurden nach der Räumung niedergebrannt, Felder zerstört und das Vieh getötet. Mehrere Bewohner wurden verletzt. Unter schwerer Bewachung wurden die Einwohner über das Umsiedlungslager in Quelicai auf Lastwagen nach Mulia gebracht. In Mulia fehlte es an Häusern, Betten, Essen und Kleidung. 250 Menschen starben an Hunger und Krankheiten. (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
Politik mini|hochkant|Agustinho Moreira Freitas (2016)
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Agustinho Moreira Freitas zum Chefe de Suco gewählt und 2009 in seinem Amt bestätigt. Die Wahlen 2016 gewann João C. X. MoreiraJornal da República: Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016, abgerufen am 30. Januar 2025. und 2023 Cesaltino Freitas Moreira.Portal Municipal. Abafala, abgerufen am 2. Februar 2025.
2023 wurden zum Chefe de Aldeias gewählt:Xisto dos Reis Amaro (Caranu), Freitas (Gamana), Eduardo Moreira (Gugulai) und Aurea Moreira (Sialimo).
Weblinks
Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Uaitame (tetum) (PDF; 8,22 MB) Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Uaitame (tetum; PDF) Seeds of Life: Suco information sheets Quelicai (tetum)
Einzelnachweise
Kategorie:Suco in Baucau (Gemeinde) Kategorie:Ort in Baucau (Gemeinde) Kategorie:Quelicai Antigo