Der Büchergilde-Essaypreis war ein zweijährlicher Essay-Wettbewerb, der mit vorgegebenem Thema von der Büchergilde Gutenberg von 2000 bis 2006 im Rahmen ihrer Edition Zeitkritik ausgeschrieben wurde. 2004 und 2006 beteiligte sich die überregionale Berliner Tageszeitung taz an dem Wettbewerb.
Struktur Eine unabhängige Jury bewertete die Einsendungen. Der Essaypreis der Büchergilde war mit 2.500 Euro dotiert. Zusätzlich wurde der ausgewählte Essay zusammen mit weiteren neun, die in die engere Auswahl kamen, als Buch veröffentlicht.
Themenstellungen 2000: „Chancengleichheit, Sozialpartnerschaft, Gerechtigkeit – Werte mit Zukunft?“ 2002: „Sehnsucht nach Sinn? Lebensziele und Wertvorstellungen im vereinten Europa.“ 2004: „Eine egoistische Gesellschaft? Leben zwischen Individualismus und Solidarität.“ 2006: „Glaube, Liebe, Hoffnung – Die Rolle der Religion in einer individualisierten Gesellschaft.“
Preisträger 2000: Norbert Olah 2002: zu gleichen Teilen an Verena Richter und Thomas Hajduk 2004: Maren Hombrecher, Romanistin, Autorin und Kommunikationsdesignerin aus Berlin 2006: Michaela Schröder mit dem Essay: Das weit geschnittene Dekolleté der Seelenbrust 2008: (aus „verlagsinternen“ Gründen nicht vergeben)buechergilde.de:
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Deutschland) Kategorie:Literaturwettbewerb Kategorie:Literatur (Frankfurt am Main) ! Kategorie:Erstverleihung 2000 Kategorie:Ehemalige Auszeichnung