Armando Gentilucci (* 8. Oktober 1939 in Lecce, Provinz Lecce; † November 1989 in Mailand) war ein italienischer Komponist, Dirigent, Essayist und Musikkritiker.Abschnitt nach: Carl Dahlhaus: Armando Gentilucci. In: Riemann Musiklexikon.

Leben und Werk Armando Gentilucci war der Sohn des italienischen Komponisten und Musikforschers Ottorino Gentilucci. Er studierte nach dem Schulbesuch am Konservatorium in Mailand bei Bruno Bettinelli und Franco Donatoni Komposition sowie Klavier, Chormusik und Dirigieren.

Anschließend wurde er selbst als Dozent für Musiktheorie an den Konservatorien in Bozen und Mailand tätig. Seit 1969 bis zu seinem Tode wirkte er als Direktor des Musikinstituts von Reggio nell’Emilia.

Gentilucci, der auch als Dirigent, Essayist und Musikkritiker tätig war, schuf zahlreiche Kompositionen für Symphonieorchester und Ensembles, aber auch Einzelinstrumente. Einige seiner Werke widmete er dem Klarinettisten Ciro Scarponi. Zu seinen Kompositionen gehören: Studi per un Dies irae, 1972 Come qualcosa palpito nel fondo, 1973 Coinvolgimento, 1974 In divenire, 1974 Molteplice, 1976–1977 Le secrete vie, 1980–1981 Voci dal silenzio, 1981 Ramo di foglia verde, 1982 Ritorno di un canto dimenticato, 1983 Il chiarore dell’utopia, 1985 Azzurri abissi, 1985–1986 Moby Dick, 1986–1988 Il tempo sullo sfondo Canti di Majakovskij Che voi pensiate Phonomimésis

Literatur Fischer Weltalmanach 1991, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-596-19091-6, Spalte 1100

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Einzelnachweise

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