miniatur|Villa Guaita miniatur|hochkant|Villa Guaita, Detailansicht Die Villa Guaita war ein 1893 erbautes großes Wohnhaus in Kronberg im Taunus, das 1961 abgerissen wurde.

Die Villa Guaita wurde 1893Artikel bei FAZ.net von den Frankfurter Architekten Ludwig Neher und Aage von Kauffmann in einem eklektischen Stilmix des Historismus für Max von Guaita, Mitglied der einflussreichen Frankfurter Familie Guaita, in einer 12 Hektar großen Parkfläche erbaut. Das Grundstück wurde 1936 geteilt und auf einer Fläche von 7,5 ha mit der Villa ter Meer ein Wohnsitz mit Parklandschaft für Fritz ter Meer, Vorstandsmitglied der I.G. Farben, erschaffen. Diese Immobilie kaufte 1953 dann der einflussreiche Bankier Hermann Josef Abs. Die eigentliche Villa Guaita wurde ab 1940 zur Beherbergung von Ausgebombten genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie als Wohnheim für Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten und anschließend als Schulgebäude. Bis zu 20 Familien sollen dort untergekommen sein.Rhein-Mainische Forschungen, Ausgaben 43–44. Geographisches Institut, Verlag W. Kramer, 1955, S. 256 (online bei Google Bücher) 1961 wurde sie abgerissen, das sie umgebende Gelände heißt heute Guaita-Park, ist parzelliert und anderweitig bebaut. (PDF; 9,2 MB)

Literatur Wilhelm Kick (Hrsg.): Moderne Neubauten. 2. Jahrgang. Stuttgarter Architektur-Verlag Kick, Stuttgart 1898.

Weblinks Villa Guaita auf den Internetseiten der Stadt Kronberg ehemaliger Abs-Wohnsitz in Kronberg zu verkaufen

Einzelnachweise

Guaita Kronberg im Taunus Kategorie:Bauwerk des Eklektizismus in Hessen Kategorie:Bauwerk des Historismus in Hessen Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren Kategorie:Zerstört in den 1960er Jahren Kategorie:Kulturdenkmal in Kronberg im Taunus Kategorie:Bauwerk in Kronberg im Taunus Kategorie:Guaita (Familie)