Das Herrenhaus Burg Obersülz, auch Burghaus Scheltensülz oder einfach Scheltensülz und HeidenhausAdolf Altengarten: Berge roemerijk, Das Sülztal, Euskirchen 1911, S. 31 genannt, liegt nahe dem Fluss Sülz in Hoffnungsthal. Urkundlich erstmals erwähnt im 12. Jahrhundert, geht die heute vorgefundene Bausubstanz auf das 15. Jahrhundert zurück. Die Burg ist heute restauriert und wird bewohnt.
Die Bezeichnung „Heidenhaus“ geht zurück auf die Sage Der LüderichOtto Schell: Bergische Sagen, Elberfeld 1897, S. 349ff von Otto Schell.
Die Karte zeigt die Gegend um 1900 mit der Burg im Zentrum (rot). Die Sülz mäanderte in der unbesiedelten Flussniederung. Der Verlauf der Landstraße L284 blieb nahezu unverändert; die Bahnstrecke Köln-Mülheim–Lindlar (im Volksmund: Sülztalbahn) ist stillgelegt.
Baudenkmal Das Burghaus ist unter Nr. 18 eingetragen in die Liste der Baudenkmäler in Rösrath. Älteste noch vorhandene Balken stammen aus dem 12. bis 14. Jahrhundert.Guido Wagner: Ein „Wolkenkratzer“ des Mittelalters, in Bergische Landeszeitung vom 6. Dezember 2018, S. 39
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