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Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 27. August 2014 wieder und enthält 74 Baudenkmäler.
Ensembles Ensemble Prinzregentenplatz, Friedrich-Ebert-Straße und Rosenstraße Ensemble umfasst das Zentrum der Altstadt von Langenzenn um den Prinzregentenplatz (ehemals Marktplatz) und den östlich gelegenen Bereich entlang von Friedrich-Ebert-Straße (ehemals Unterer Markt) und Rosenstraße (ehemals Hintere Gasse).
Um den fränkischen Königshof Cenna entstand bereits vor 1000 eine Siedlung, deren Ausbau um 1200 im Bereich des westlich gelegenen Oberen Marktes (heute Hindenburgstraße) stattfand. Im späteren 13./14. Jahrhundert wurden ein neuer zentraler Marktplatz angelegt, der Ort nach Osten entlang des Unteren Marktes erweitert und ummauert. Der erstmals 1331 als Langenzenn bezeichnete Markt erhielt zwischen 1362 und 1369 Stadtrecht. Im Städtekrieg 1388 erlitt die Stadt schwere Schäden. Nach einem Brand 1720 wurde die Stadt mit begradigten Plätzen und Straßen in regelmäßigen Formen wiederaufgebaut. Die zweigeschossigen, traufständigen Sandsteinquaderbauten des 18./19. Jahrhunderts schaffen ein einheitliches Bild.
Der nach Nordosten abschüssige, annähernd rechtwinklig angelegte Prinzregentenplatz, in den jeweils an den Ecken Straßen einmünden, ist an drei Seiten geschlossenen umbaut. Nur auf der Westseite befinden sich zwei freistehende, leicht schräg angeordnete Walmdachbauten: Neben einem Gasthaus das 1723 neu errichtete Rathaus, dessen Vorgängerbau in der Mitte des Platzes vermutet wird. Dahinter dominiert die alte Pfarrkirche St. Maria, wohl anstelle der Königskirche beim Königshof auf dem Kirchenbuck entstanden und 1388 vergrößert wiederaufgebaut, den Platz. Zwischen 1409 und der Einführung der Reformation 1539 diente sie als Augustinerchorherrenstiftskirche. Der Konventsbau mit Kreuzgang besetzt die Stelle des ehemaligen fränkischen Königshofs. Südlich der Kirche, am Anfang der Hindenburgstraße, steht die ehemalige Friedhofskapelle, nach Verlegung des Friedhofs 1609 vor das Obere Tor als Schule mit Lehrerwohnung verwendet.
Vom Prinzregentenplatz zweigt im Nordosten die Friedrich-Ebert-Straße ab, die zum Unteren Tor (1884 abgetragen) führt. Sie ist Teil der erst seit 1793 über Langenzenn umgeleiteten Verbindungsstraße Frankfurt am Main-Nürnberg (heute B 8). An einer platzartigen Erweiterung steht das seit 1382 belegte Spital. Der Neubau von 1536/38, der einst von kleinen Hofstätten umgeben war, hat als einziges in diesem Bereich den Stadtbrand überdauert. Alle anderen Gebäude wurden nach 1720 zweigeschossig, traufständig, in geschlossenen Reihen neu errichtet. Die südliche Parallelstraße, die Rosenstraße, früher auch Hintere oder Judengasse genannt, weil sich hier das Judenviertel mit Synagoge befand, zeigt dieselbe gleichförmige Bebauung. Hinter den Anwesen entlang der Nordseite der Friedrich-Ebert-Straße und der Südseite der Rosenstraße sind Reste der Stadtbefestigung erhalten, die nach 1388 wiederhergestellt worden war und die Grenze des Ensembles im westlichen Abschnitt beschreibt. Aktennummer: E-5-73-120-2.
Stadtbefestigung Rings um die Stadt große Abschnitte von Mauerzügen des ehemaligen Berings aus Sandsteinquadermauerwerk der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erhalten. Aktennummer: D-5-73-120-1. (, , ) Bilder.
Baudenkmäler nach Gemeindeteilen Langenzenn
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Abgegangene Baudenkmäler
Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Langenzenn
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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