Die Federación Internacional de Maxibasquetbol (FIMBA) ist eine Vereinigung von Basketballsportlern mit Sitz in Buenos Aires (Argentinien). Die operativ tätige Organisation unterstützt und fördert die Maxi-Basketballbewegung weltweit, ohne im Kreis der Mitglieder der olympischen Bewegung als ein Sportverband des Freizeitsports vertreten bzw. anerkannt zu sein. Ein besonderes Interesse der FIMBA liegt in der Vergabe und Realisierung der von ihr konzipierten nationalen und internationalen Maxibasketball-Wettbewerbe sowie in der Veranstaltung von Basketballreisen für Basketballer ab dem 27. bzw. 30. Lebensjahr. Die FIMBA engagiert sich weltweit, ohne über eine rechtliche Beziehung zur „Fédération Internationale de Basketball“ (FIBA) zu verfügen oder, im Sinne einer formal begründeten Kooperation innerhalb der weltweiten Maxi-Basketballbewegung, einer Einflussnahme des Spitzenverbandes des organisierten Basketballs auf den Kontinenten folgen zu können. FIMBA versteht den von ihr präsentierten Maxibasketballsport auch als 'Media & Entertainment Sport' und betreibt für die Präsentation ihrer Events einen TV-Sender. Die offizielle Sprache der nach argentinischem Recht verfassten 'Maxibasquetbol' Organisation ist spanisch. Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011.FIMBA - History of the Maxibasketball Movement Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011. Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011. Website FIBA. Abgerufen am 28. April 2011.

Maxi-Basketball Basketball wird von Spielern aller Altersstufen gespielt – von Anfängern und erfahrenen Ligaspielern. Maxi-Basketball bezeichnet das Basketballspiel von erwachsenen Basketballern, die aufgrund ihres Alters nicht mehr am Regelspielbetrieb ihrer Verbände teilnehmen. Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich international der Begriff „Maxi-Basketball“ etabliert. Maxi-Basketballer sind Freizeit- oder Gesundheitssportler und keine Ligaspieler des Regelspielbetriebs.

Maxi-Basketball vereint das lebenslange Basketballspiel, im sportlichen Freizeitwettbewerb mit dem Erleben von Kameradschaft und Verständnis zwischen Freizeitsportlern, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder Status. Wichtig ist vielen Maxi-Basketballer der regelmäßige soziale Kontakt untereinander.

Im Bereich des DBB gibt es langjährig etablierte Maxi-Basketballwettbewerbe: die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen Ü35 und Ü40 und die Altersklassenturniere der Bundesbestenspiele Basketball mit der unteren Altersgrenze fünfundvierzigstes Lebensjahr – beide Wettbewerbe getrennt für Frauen und Männer. Die Bundesbestenspiele Basketball sind beim DBB dem Bereich „Oldies“ zugeordnet. Der Deutsche Basketball Bund beruft und entsendet keine National- oder Auswahlmannschaften für Oldies aller Altersgruppen. Website Deutscher Basketball Bund. Abgerufen am 28. April 2011. Website Deutscher Basketball Bund. Abgerufen am 28. April 2011.

In den Mitgliedsverbänden der FIBA werden grundsätzlich Wettbewerbe von Maxi-Basketballer auf nationaler Ebene organisiert. Von der FIBA werden für diese Alterskategorie keine internationalen Wettbewerbsturniere organisiert, auch nicht mit Festivalcharakter. In Europa werden allerdings regelmäßig internationale Einladungsturniere für Spitzenteams des Maxi-Basketballs, an denen die Veteranenteams der besten Club- und Nationalmannschaftsteams teilnehmen und somit stets auch zahlreiche ehemalige „Stars“ der internationalen Basketballszene vertreten sind, veranstaltet. Oft sind die ehemaligen Spitzenspieler nicht mehr mit dem Ball auf dem Parkett aktiv und nur als sehr geschätzte Ehrengäste auf der Tribüne dabei. Häufig genutzt wird auch die Variante, dass ' „Traditionsteams“ der europäischen Spitzenclubs oder Basketballverbände, die Clubteams in der Regel ohne ihre ehemaligen ausländischen „Stars“, vor offiziellen Liga-, Pokal- oder Länderspielen gegeneinander antreten, um für den Basketballsport zu werben. Vorbildlich organisiert ist die Vereinigung der Liga-ACB-Veteranen der Basketballer von „Real Madrid Baloncesto“ („Leyendas Blancas – Asociación de Jugadores del Real Madrid de Baloncesto“), die in ihrer Rolle als ehemalige Spitzenspieler keine Maxi-Basketballer sind.Leyendas Blancas – Asociación de Jugadores del Real Madrid de Baloncesto Website Leyendas Baloncesto Real Madrid. Abgerufen am 28. April 2011.

Gründung der FIMBA Die „Federación Argentina de Maxibásquetbol“ wurde 1985, der Staat Argentinien war seit 1983 wieder demokratisch verfasst, ins Leben gerufen. Sie entwickelte sich aus der seit 1969 tätigen „Unión Argentina de Veteranos de Básquetbol de la República“. 1987 wurde in Buenos Aires mit der Diskussion begonnen, ein Turnier für ehemalige und ältere Basketballer in Argentinien zu veranstalten – für die Seniors, die Masters, die Veterans, die Golden Oldies oder die Legends of Basketball, aus allen Ländern der Welt, im Alter von etwa dreißig bis über siebzig Jahre. 1991 wurde in Buenos Aires das erste globale Turnier in Argentinien von argentinischen Organisatoren veranstaltet. Zweiunddreißig Teams, neben Argentinien aus sieben weiteren Ländern (Brasilien, Estland, Finnland, Guatemala, Russland, Uruguay und USA), nahmen teil. Im Jahr 1991 richtete sich die argentinische Föderation, durch die Kontrahierung entsprechender Vereinbarungen am Rande des Turniers, international aus, mit der gleichzeitigen Formulierung globaler Ansprüche und Zielsetzungen. Die FIMBA - „Federación Internacional de Maxibasquetbol“ wurde am 21. August 1991 gegründet.

Positionierung Die „Federación Internacional de Maxibasquetbol“ (FIMBA) ist kein nationaler oder internationaler Sportverband im Sinne der durch den IOC vertretenen olympischen Bewegung, wie zum Beispiel FIH - Fédération Internationale de Hockey, FIVB - Fédération Internationale de Volleyball oder FIS - Fédération Internationale de Ski. Da die FIMBA nicht als Sportorganisation mit spezieller Aufgabenstellungen anerkannt ist, wie zum Beispiel die FISU - Fédération Internationale du Sport Universitaire oder der CISM - Conseil International du Sport Militaire, gehört die FIMBA nicht dem SportAccord (vor April 2009 General Association of International Sports Federations) oder der IWGA - International World Games Association an. Auch gibt es keine rechtlichen oder anders gestaltete formalen Beziehungen irgendwelcher Art zur FIBA - Fédération Internationale de Basketball bzw. zur FIBA Amerika oder einem der nationalen Mitgliedsverbände des weltweit organisierten Basketballsports, auch nicht zur 'Confederación Argentina de Basquet' (CABB). Website FIBA Amerikas. Abgerufen am 28. April 2011.Website Sportaccord. Abgerufen am 28. April 2011.

Keine Mitgliedsverbände FIMBA tritt in seiner externen Kommunikationsdarstellung als weltweit verfasste Föderation auf. Die Struktur der „Federación Internacional de Maxibasquetbol“ kennt, wie international agierenden Sportspitzenverbände sonst, keine Nationalverbände als Mitglieder. Eine erkennbare Legitimation, die große Gruppe der Maxi-Basketballer in Europa oder weltweit zu repräsentieren, ist nicht gegeben. FIMBA macht als eigenständige Organisation den Maxi-Basketballern ein Angebot, sich an ihren Aktivitäten oder Events zu beteiligen. Dazu hat FIMBA einen eigenen Rahmen (Regeln und Konditionen der Teilnahme, Anpassung der FIBA-Regeln an die Anforderungen der FIMBA-Spiele, Berufung von FIMBA-Schiedsrichtern, Bestellung von FIMBA Represents etc.) geschaffen, der ständig weiter entwickelt wird.fimba.net: (englisch) Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011.FIMBA Representative Regulation Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011.

Keine Zusammenarbeit mit der FIBA Von der FIBA bzw. deren Gremien und verantwortlichen Funktionären wird die Existenz der „Federación Internacional de Maxibasquetbol“ ignoriert. Das Präsidium der FIBA versteht die FIMBA nicht als einen internationalen Sportverband, auch nicht als einen Sportverband mit Sonderaufgaben. Die Durchführung von Events der FIMBA wird nicht zur Kenntnis genommen. Mitglieder in FIBA-Gremien sind nicht auf Seiten der FIMBA tätig. Die FIMBA wird von der FIBA nicht als Partnerorganisation anerkannt. Die FIBA ist in keiner Weise in die Realisierung der FIMBA-Wettbewerbe involviert.FIBA Africa Website FIBA Afrika. Abgerufen am 28. April 2011.FIBA Asia Website FIBA Asien. Abgerufen am 28. April 2011.FIBA Europe Website FIBA Europa. Abgerufen am 28. April 2011.FIBA Oceania Website FIBA Ozeanien. Abgerufen am 28. April 2011.

Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass der Freiwilligenverband „National Collegiate Athletic Association“ (NCAA), über den die bedeutenden Colleges und Universitäten der USA ihre Sportprogramme, auch ihre Basketballwettbewerbe, organisieren sowie die seit 1946 bestehende Basketballprofiliga der Männer „National Basketball Association“ (NBA) und die 1996 gegründete Frauenbasketballprofilliga Women’s National Basketball Association (WNBA) nicht mit der FIBA verbunden sind. Die drei US-Sportorganisationen stehen zur FIBA nicht in einer Konkurrenzsituation.

Leistungsspektrum und Geschäftsmodell Die in Argentinien beheimatete FIMBA hat für sich eine Marktlücke, finanziell durchaus attraktiv, entdeckt, in dem sie für Maxi-Basketballer Wettbewerbsevents für nationale Mannschaften, bei guter Akzeptanz durch wettkampforientierte Freizeitsportler, etabliert und regelmäßig durchführt. Ebenso Basketballreisen. Bei den teilnehmenden Mannschaften handelt es sich grundsätzlich nicht um Nationalmannschaften. Die Teilnehmergruppen bilden sich in der Regel nach den Grundsätzen, nach denen auch beliebige 'Straßen- oder Kneipenmannschaften für Hobbyturniere' gebildet werden. Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011. Website Deutscher Basketball Bund. Abgerufen am 28. April 2011. Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011.

Wettbewerbe Von der „Federación Internacional de Maxibasquetbol“ werden Maxi-Basketballern regelmäßig folgende Wettbewerbe zur Anmeldung angeboten: Ligas Mundiales, de Campeones masculinas y femeninas (seit 2005) Campeonatos Mundiales de Maxibásquetbol (seit 1991) Campeonatos Europeos de Maxibásquetbol (seit 2000) Campeonatos Panamericanos de Maxibásquetbol (seit 2000) Campeonatos de Maxibásquetbol de Centroamérica y el Caribe (seit 2005) Basketball on the Sea (auf einem Kreuzfahrtschiff) Die Teilnahme an den Turnieren bzw. Spielen setzt nie eine Qualifikation der gemeldeten Mannschaften voraus. Es wird in allen Altersgruppen stets in einer einzigen Leistungsklasse gespielt.

Reglement Das Handeln der „Federación Internacional de Maxibasquetbol“ bzw. der handelnden Persönlichkeiten der FIMBA wird grundlegend durch folgende Regelwerke bestimmt: Reglamento de Normas Generales de Maxibásquet (Standards Maxibasketball) Reglamento de Normas Generales para Campeonatos Regionales y Mundiales de Maxibásquetbol (Allgemeine Standards der Meisterschaften) Reglamento de Réferis Internacionales FIMBA (Verordnung Schiedsrichter) Código de Procedimientos y Penas de los Campeonatos FIMBA (Ordnung des Schiedsgerichtsverfahrens) Reglamento de Representantes FIMBA (Verordnung Ländervertreter) Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011.

Managementstruktur Obere Leitungsgremien Die „Federación Internacional de Maxibasquetbol“ wird, so deren externe Darstellung, von einem 'International Board', dem der Präsident der FIMBA vorsteht, geleitet. Die Arbeit des International Board wird durch einen 'Technical Committee' unterstützt und einem 'International Disciplinary Board' ergänzt. Weiter gibt es drei 'Regionalkomitees': 'FIMBA Europe', 'FIMBA America' und 'FIMBA Center-Caribbean', die über keine eigene Rechtspersönlichkeit an einem Standort in ihrer Region verfügen und direkt an die FIMBA in Buenos Aires angebunden sind. Website FIMBA. Abgerufen am 28. April 2011.

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