Bis 2011 fanden Bundesbestenspiele Basketball, für in Deutschland lebende Basketballer, die das fünfundvierzigste Lebensjahr erreicht haben, nach Altersklassen getrennt, als zweitägige Wochenendturniere, üblicherweise in den Monaten April und Mai, regelmäßig einmal im Jahr statt. Seit 2012 sind es in den Altersklassen Ü45, Ü50 und Ü55 offizielle Deutsche Meisterschaften.

Ab der Altersklasse Ü60 greift die bisherige Regelung, allerdings unter dem Namen „Bundesturnier“. Die Turniere sind ein nationaler Wettbewerb für trainierte Freizeitbasketballer, der außerhalb des strukturierten und geordneten Regelspielbetriebs im Bereich des Deutschen Basketball Bundes (DBB) bzw. seiner Landesverbände und deren Bezirke, ausgerichtet wird. Satzungsgemäß handelt es sich bei den Bundesturnieren Basketball um ein Angebot des Breiten- und Freizeitsports. Die Teilnehmer bzw. die teilnehmenden Mannschaften und deren Vereine organisieren und veranstalten die Turnierveranstaltungen in eigener Zuständigkeit und daraus abgeleiteter Verantwortung. Die Pokale für die Siegermannschaften der Turniere sind nach verstorbenen oder lebenden Persönlichkeiten des Deutschen Basketball Bundes benannt. Der erste Turnierwettbewerb der Bundesbestenspiele Basketball wurde 1980 veranstaltet. Im Zusammenhang mit den Bundesturnieren wird in jedem Jahr für die Altersklasse Ü70 ein Mixed-Turnier um den Dr. Ernst Bauer-Pokal gespielt und ergänzend ein gesondertes Jahrestreffen für die älter als siebzig Jahre alten Basketballer organisiert.

Maxi-Basketball Basketball wird von Spielern aller Altersstufen gespielt. Von Anfängern und erfahrenen Ligaspielern. Maxi-Basketball bezeichnet das Basketballspiel von erwachsenen Basketballern, die aufgrund ihres Alters nicht mehr am Regelspielbetrieb ihrer Verbände teilnehmen. Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich international der Begriff Maxi-Basketball etabliert. Maxi-Basketballer sind Freizeit- oder Gesundheitssportler und keine Ligaspieler des Regelspielbetriebs.

Maxi-Basketball vereint das lebenslange Basketballspiel, im sportlichen Freizeitwettbewerb mit dem Erleben von Kameradschaft und Verständnis zwischen Freizeitsportlern, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder Status. Wichtig ist vielen Maxi-Basketballern der regelmäßige soziale Kontakt untereinander. Stets mit Respekt vor den Beweggründen, die James Naismith 1891 bewegten, das Spiel unter hoch aufgehängten Körben zu entwickeln.

Im Bereich des DBB gibt es zwei langjährig etablierte Maxi-Basketballwettbewerbe: die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen Ü35 und Ü40 und die Altersklassenturniere der Bundesbestenspiele Basketball mit der unteren Altersgrenze fünfundvierzigstes Lebensjahr – beide Wettbewerbe getrennt für Frauen und Männer. Die Bundesbestenspiele Basketball sind beim DBB dem Bereich Oldies zugeordnet. Der Deutsche Basketball Bund beruft und entsendet keine National- oder Auswahlmannschaften für Oldies aller Altersgruppen. Website Deutscher Basketball Bund. Abgerufen am 28. April 2011. Website Deutscher Basketball Bund. Abgerufen am 28. April 2011.

Zuständigkeit und Beteiligung des DBB Der Deutsche Basketball Bund übt keinerlei Zuständigkeit und Verantwortung für die operative Durchführung der Bundesbestenspiele Basketball bzw. für das Management der einzelnen Turniere dieses Wettbewerbs aus. Sie werden von ihm bzw. dem Präsidium des DBB angemessen positiv und interessiert begleitet. Auf seiner Website informiert der DBB unter „Oldies“ über die Planung der geplanten Bestenspieleturniere und ermöglicht, dass über die gespielten Turniere von den Veranstaltern journalistisch berichtet werden kann.

Freizeitsportangebot gemäß Satzung Der DBB ist gemäß seiner Satzung verpflichtet den Breiten- und Freizeitsport zu fördern. Er bietet dazu, auch in Kooperation mit seinen Landesverbänden, neben dem tief strukturierten Regelspielbetrieb in den Ligen (die Bundesligen der Frauen und Männer verfügen über ein eigenes Ligamanagement) Streetball- und Beachbasketballturniere sowie Bundesbestenspiele Basketball für ältere Spieler an. Da Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit mit zunehmendem Alter nachlassen und auch Veränderungen der Sinneswahrnehmung, die auch sportliche Abläufe beim Spiel beeinträchtigen können, wurden aufsteigend abgestufte Altersklassen gebildet. Dabei wird je Altersklassenturnier eine einzige Leistungsklasse angeboten, in der Spieler aller Ausbildungs- und Leistungsklassen zusammen spielen. 2007 wurde das Altersklassensystem der Bundesbestenspiele an die international gültigen Standards angepasst und ab der Altersstufe fünfundvierzig Jahre total auf fünf Altersstufen je Altersklasse umgestellt.

Zielsetzung der Bundesbestenspiele Eines der Ziele des DBB ist es, das lebenslange Basketballspiel im sportlichen Freizeitwettbewerb, Kameradschaft und Verständnis zwischen den Freizeitsportlern, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder Status durch die Veranstaltung von Bundesbestenspiele zu fördern sowie den Kontakt zu den Maxi-Basketballern in Deutschland und dessen Protagonisten immer wieder neu zu festigen. Dabei orientiert sich der DBB auch an dem Konzept Sports for all der olympischen Bewegung.

Ausschreibung und Spielordnung Es erfolgt durch den DBB keine Ausschreibung für die Bundesbestenspiele Basketball und die einzelnen Turniere des Pokalwettbewerbs. Für die Bundesbestenspiele Basketball hat der DBB keine spezielle Spielordnung beschlossen. Ein gesonderter Titel für die Sieger der Turniere der Bundesbestenspiele Basketball wurde vom DBB nicht bestimmt.

Abgrenzung zur Deutschen Meisterschaft Bei den Bundesbestenspiele Basketball handelt es sich um Mannschaftswettbewerbe für zwei Jahrgangsklassen der erwachsenen Frauen und fünf Jahrgangsklassen der erwachsenen Männer. Die Sieger der Bundesbestenspiele sind Jahrgangsmeister oder Altersklassenmeister. Ihr Turniersieg steht neben den verschiedenen vom DBB ausgeschriebenen, ebenfalls abgestuften Jugendmeisterschaften. Bundesbestenspiele und Jugendmeisterschaften des DBB sind deutlich abgegrenzt von den Meisterschaften für Frauen und Männer der beiden höchsten Wettkampfklassen der deutschen Basketballer. In den Sportarten der olympischen Bewegung werden die jeweiligen nationalen Titel, in Deutschland Deutscher Meister, in jeder Disziplin nur einer einzigen Mannschaft oder einer einzigen Person für den Sieg im höchsten nationalen Wettbewerb, grundsätzlich Frauen und Männer getrennt, ehrbezeichnend verliehen. Nur der Wettbewerb zur Ermittlung eines Deutschen Meisters, ermittelt von im Deutschen Olympischen Sportbund organisierter Sportfachverbände für Erwachsene, kann als Deutsche Meisterschaft bezeichnet werden. Die beiden Deutschen Meister der deutschen Basketballer werden im Wettbewerb der höchsten Bundesligen für Frauen und Männer ermittelt. Dazu wurden vom DBB Nutzungsrechte an den Titeln zeitlich begrenzt bzw. widerruflich an die Ligagesellschaften vergeben.

Kommunikation und Marketing Der DBB kommuniziert die Summe der besonderen Charakteristika der Bundesbestenspiele Basketball nicht. Es gibt kein Corporate Identity Konzept. Die besondere Identität der Turniere wird nicht vermittelt und kann somit extern nicht wahrgenommen werden. Vom DBB sind die Bundesbestenspiele Basketball bzw. die Turniere nicht oder nicht exakt positioniert. Auch wird ein visuelles Erscheinungsbild der Bundesbestenspiele Basketball nicht präsentiert. Basiselemente eines unverwechselbaren, prägnanten Corporate Design, wie Farbgebung, Schrifttypen, Symbole, Logo, Onlineauftritt im Web etc. sind nicht vorhanden und können als gemeinsames Erscheinungsbild nicht kommuniziert werden, zum Beispiel gegenüber den Medien.

Das Potential, dass durch die Teilnahme an Turnieren oder die Anwesenheit von Veteranen des deutschen Basketballs, ehemaliger Nationalspieler und früherer Teilnehmer an einem Meisterschaftsendspiel des DBB- oder DBV-Regespielbetriebes und/oder DBB-Pokalendspiel, wird nicht genutzt. Die Werbe- und Magnetfaktoren dieser herausragenden Spieler der verschiedenen Jahrzehnte des deutschen Basketballsports, über deren Erfolge in Form von Legenden berichtet werden könnte, wird total ignoriert. Die Bundesbestenspiele Basketball verfügen über kein angemessen starkes eigenes . Die Bezeichnung „Deutsche Meisterschaften“ wurde für das Turnierjahr 2011 von den örtlichen Veranstaltern erstmals für sechs Turniere der Bundesbestenspiele eingeführt, vor allem um den Teilnehmervereinen zu ermöglichen, bei Städten und Gemeinden Beihilfeanträge für Auslagenersatz stellen zu können. Eine Bedeutung für die Umwidmung hatte auch, dass Mannschaften und deren Spieler, die eine Platzierung im Rahmen Deutscher Meisterschaften, Rang eins bis drei, erreichen, in den Jahresehrungen der Städte und Gemeinden ausgezeichnet werden können. Diese Bezeichnung „Deutsche Meisterschaft“ für die Bundesbestenspiele-Turniere ist nicht durch Satzung oder Ausschreibung des DBB begründet.

Organisation der Altersklassenturniere Getrennte Wettbewerbe Im Wettbewerb der Bundesbestenspiele der Basketballer in Deutschland spielen die beteiligten Spieler bzw. deren Mannschaften grundsätzlich getrennt nach ihrem Geschlecht. Auf der zweiten Strukturebene werden die Teilnehmer nach dem Alter der Spieler getrennt.

Altersklassen Bundesbestenspiele Basketball (DBB)Siegerpokale der Turniere ALTER POKAL AK Ü45 D Ingo Weiss-Pokal AK Ü48 D Heinz-Michael Sendzik-Pokal AK Ü45 H Roland Geggus-Pokal AK Ü50 H Manfred Ströher-Pokal AK Ü55 H Hans-Joachim Höfig-Pokal AK Ü60 H Anton Kartak-Pokal AK Ü65 H Ernst Michalowski-Pokal mittelblau hinterlegt: 6 Turniere, von den Ausrichtern ausgeschrieben als„Deutsche Meisterschaften AK Üxx“ Quelle: DBB – Bundesbestenspiele Basketball – Oldies Im Spielbetrieb des Deutschen Basketball Bundes werden grundsätzlich unterschieden: a) Frauen- und Männermannschaften (Erwachsenenmannschaften oder Senioren) und b) Mädchen- und Jungenmannschaften (Jugendmannschaften).

Die Bundesbestenspiele der Basketballer in Deutschland führen Mannschaften bzw. deren Freizeitspieler in exakt definierten und grundsätzlich strikt voneinander getrennten Altersklassen zusammen, um im fairen Wettbewerb eines jeden Spiels die Vergleichbarkeit der Leistungsfähigkeit der Teilnehmer zu ermöglichen. Die Altersklassen umfassen jeweils fünf Jahrgänge bzw. Altersstufen. Es gibt in keiner Altersklasse gesonderte Leistungsklassen, welche die Spieler bzw. deren Mannschaften nach ihrem Leistungsvermögen oder einer früheren Ligazugehörigkeit, von der Bezirksklasse bis zur Bundesliga, trennen würde.

Die Basketballer in Deutschland kennen seit 2007 folgende Altersklassen der Bundesbestenspiele Basketball: a) Herren Ü45 H, Ü50 H, Ü55 H, Ü60 H und Ü65 H sowie b) Damen Ü45 D und Ü50 D.

Zum Turnierjahr 2007 wurde die Struktur der bis dahin gültigen Altersklasseneinteilung geändert. Auf die Altersklasse Ü48 H wurde verzichtet. Neu eingeführt wurden die Altersklassen Ü45 H und Ü50 H.

Teilnahme und Teilnehmer