Die Kirche St. Ägidius ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarrei St. Ägidius in Erkertshofen, die zum Pfarrverband Juraalb-Anlautertal im Dekanat Eichstätt des Bistums Eichstätt gehört.

Geschichte mini|Innenansicht der Kirche Eine erste Kirche in Erkertshofen wurde vom Eichstätter Bischof Otto zwischen 1182 und 1196 geweiht. Geweiht wurde sie den heiligen Ägidius und Gangolf. Ab 1480 gehörte die Kirche zur Pfarrei Emsing. Umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen im Wert von 400 Gulden fanden 1596 statt. 1708 wurde die gesamte Kirche im Barockstil erneuert und weitestgehend neu errichtet. Zwei Jahre später, 1710, wurde Erkertshofen zur Pfarrei erhoben. Der letzte große Umbau wurde von 1919 bis 1920 vorgenommen, als die Kirche nach Westen hin verlängert wurde.

Ausstattung In der Kirche befindet sich ein spätgotisches Holzrelief, das die Vierzehn Nothelfer darstellt. Dieses wurde um 1520 geschaffen. Aus der Zeit des Hochbarock stammen der Hochaltar und die zwei Seitenaltäre. Die drei Altäre befinden sich seit 1904 in der Kirche. Ebenfalls aus dem Hochbarock stammen die Kanzel, und die Figuren der hl. Walburga und des hl. Willibald, die dem Bildhauer Christian Handschuher zugeschrieben werden, sowie die Rosenkranzmadonna am Chorbogen. Die Orgel der Kirche wurde von Joseph Bittner 1907 geschaffen. Das dreistimmige Geläut im Turm der Kirche besteht aus einer großen Glocke von 1951 sowie zwei kleiner Glocken von 1904. Alle Glocken entstammen der Glockengießerei Johann Hahn.

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Einzelnachweise

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