Karl-Heinz Schmiel (* 28. November 1948) ist ein deutscher Spieleautor und Mitbegründer des Spieleverlags Hans im Glück.

Leben Schmiel ist ausgebildeter Erzieher und studierte auf Lehramt sowie das Fach Elektrotechnik. Nach dem Studium arbeitete er als Elektroingenieur bei Siemens, später als Pädagoge in einer Kindertagesstätte.

1983 plante Schmiel mit Bernd Brunnhofer, einen Spieleladen zu eröffnen, was aber nicht realisiert wurde. Im selben Jahr entwickelten beide gemeinsam das Spiel Dodge City, welches in einer Erstauflage von 150 Stück selbst produziert wurde. Die beiden gründeten zu diesem Zweck in München den Hans im Glück Verlag. 1987 zog sich Schmiel aus dem Verlag zurück und arbeitete wieder in seinem Beruf als Erzieher. 1988 gründete er dann in München den Verlag Moskito Spiele, über den er bis heute die meisten seiner Spiele vertreibt. Auf der Essener Publikumsmesse „Spiel“ war er seither nahezu jedes Jahr mit einer Neuentwicklung vertreten. Mit Brunnhofer ist Schmiel noch immer befreundet und zeitweise auch Tester bei Hans im Glück. Von 1993 bis 1995 war Schmiel zweiter Vorsitzender der Spieleautorenzunft.

Auszeichnungen mini|Die Macher mini|Attila

Spiel des Jahres 1994: Was sticht?, Auswahlliste 1998: Die Macher, Auswahlliste 2010: A la carte, nominiert Deutscher Spiele Preis 1990: à la carte, 2. Platz 1992: Extrablatt, 8. Platz 1994: Was sticht?, 6. Platz 1998: Die Macher, 9. Platz 2008: Tribun, 5. Platz À la carte Kartenspielpreis 1994: Was sticht?, 2. Platz Essener Feder 1998: Die Macher Niederländischer Spielepreis 2001: Attila, nominiert Gamers Choice Award 2001: Attila, nominiert International Gamers Award 2008: Tribun, nominiert Spiel der Spiele 2008: Tribun, Spiele Hit für Familien 2010: A la carte, Spiele Hit für Familien

Ludographie 1983: Dodge City (mit Bernd Brunnhofer), Hans im Glück 1984: Radar Flop (mit Bernd Brunnhofer), Beilage zur Spielbox 4/1984 1985: Dippi Totale (mit Bernd Brunnhofer), Hans im Glück 1986: Die Macher, Hans im Glück 1987: Till Eulenspiegel, Mattel 1987: Suppenkasper, Mattel 1988: Lieber bairisch sterben, Moskito 1988: à la carte, Moskito 1990: Tyranno Ex!, Moskito 1991: Extrablatt, Moskito 1992: Tyranno Ex, Avalon Hill 1992: Wellenschlag, Deutsche Umwelthilfe 1992: Packen wir's!, Moskito 1993: Was sticht?, Moskito 1994: Das regeln wir schon!, Moskito 1994: Zong, Ravensburger 1995: 101 Dalmatiner, Schmidt Spiele 1995: Kunststücke, Moskito 1995: Das Zeitungsspiel, Spiele-Agentur 1996: Sing Sing, Moskito 1997: Die Macher, Hans im Glück 2000: Attila, Hans im Glück 2005: Sankt Petersburg – Das Bankett, Beilage zur Spielbox 6/2005 2006: Die Macher, Valley Games 2007: Tribun, Moskito/Heidelberger Spieleverlag 2007: Extrablatt, Valley Games 2008: Tribun – Die Brutier Erweiterung, Moskito/Heidelberger 2009: A la carte, Moskito/Heidelberger 2009: Cardcassonne (mit Klaus-Jürgen Wrede), Hans im Glück 2010: A la carte – Dessert, Moskito/Heidelberger 2010: A la carte – Die Beilage, Beilage zur Spielbox 4/2010 2012: Powarosima / Potarutomm, Beilage zur Spielbox 4/2012/W. Nostheide Verlag GmbH 2014: Sankt Petersburg (Neuauflage)

Weblinks Autorensteckbrief Karl-Heinz Schmiel bei cliquenabend.de

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