Das Cagrithang-Kloster (tib.: lcags ri thang dgon pachin. Jiangritang Si 江日堂寺), nach einem seiner Tempel auch Drögong-Kloster (bros sgong dgon pa; chin. Zhuigong si 追公寺) genannt, ist ein 1936 erbautes Kloster der Kathog-TraditionGatuo pai 噶陀派 der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus in Amdo. Es liegt in der Gemeinde Cagrithangchin. Jiangritang des Kreises Baima (Pema/Padma)chin. 班玛县 von Golog in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai, ungefähr vier Kilometer südöstlich des Ortes. Es ist ein Filialkloster des Kathog-Klosterschin. Gatuo si 噶陀寺 in Kham.

Das Kloster wurde 1936 von Khenpo Ngaga (tib. mkhan po ngag dgachin. Kanbu Aduan 堪布阿端; 1879–1941)vgl. rywiki.tsadra.org & & und dem (chin.) Baizha Lamachin. Baizha Lama 白扎喇嘛 bzw. Baizha Lama Huatong 白札喇嘛华同 aus dem Kathog-Kloster (ka thog dgon) in Kham erbaut. Es zählt aufgrund seiner außergewöhnlichen Bauten zu den bemerkenswertesten Stätten im Gebiet von Ngolog (Ngolok). Es befindet sich in der Nähe der Brücke über den Fluss Mar Chu.

Paradies des Kupferfarbenen Berges Unter seinen Bauwerken ist der palastähnliche mehrstöckige Sangdog Pelri (zangs mdog dpal riauch Zangdog Pelri, Zangdog Palri, Zangdok Pelri, Zangdokpalri, Tongse jixiang shan 铜色吉祥山; 莲师铜色山净土, 莲花生大师的铜色山, engl. The Pure Land of Padmasambhava, Copper-Coloured Mountain of Glory (u. a.))-Tempel („Paradies des Kupferfarbenen Berges“, nach Guru Rinpoches/Padmasambhavas„der im Lotus Geborene“) Reinem Land, dem Kupferfarbenen Bergvgl. rigpawiki.org: Zangdokpalri, ;; flickr.com: 蓮花生淨土吉祥銅色山; himalayanart.org: Padmasambhava - Pure Land (Copper Mountain), - alle abgerufen am 27. April 2011 mit seinen chinesischen und tibetischen Stilelementen das markanteste Gebäude.Die Lage des Ortes wird in kanonischen Nyingmapa-Texten beschrieben. – Vgl. Nyingma Gyübum (tib. rnying ma rgyud 'bum; „Sammlung von Tantras der Nyingma-Tradition“)

Die drei Stockwerke des Tempels sind jeweils einem der drei Buddha-Körpervgl. Trikaya Padmasambhava, Avalokiteshvara und Amitabha geweiht.Gyurme Dorje, S. 644

Die Tempelanlage liegt kreisförmig um einen kleinen Hügel, der „Leuchtender Eisenberg“chin. shǎnguāng tiěshān 闪光铁山 genannt wird.

Die Anlage ist von einem weiten Ring von über hundert Stupas verschiedener Größen und drei hohen Manisteinmauern umgeben.vgl. 4travel.jp: , abgerufen am 27. April 2011

Die Tempelanlage besteht aus drei Tempeln (chin.): Zhuigong si, Duoka si und Tianzang tai.chin. Zhuigong si 追公寺, Duoka si 多卡寺, Tianzang tai 天葬台 (vgl. Himmelsbestattung) - abgerufen am 27. April 2011

Denkmal Das Kloster steht seit 1998 auf der Liste der Denkmäler der Provinz Qinghai.

Literatur Andreas Gruschke: «Symbolic Architecture in Pema - the Lotus Land of the Ngolok Nomads», in: Oriental Art, vol. XLVI No. 1 (Jan./ Feb. 2000), S. 58–72 (deutsche Kurzfassung; PDF; 168 kB) Rudolf Kaschewsky: „Ptolemäus – und der kupferfarbene Berg Padmasambhavas“, in: Documenta Barbarorum. Festschrift für Walther Heissig. Hrsg. v. K. Sagaster u. M. Weiers. Wiesbaden: Harrassowitz 1983, S. 218–224.

Nachschlagewerke Gyurme Dorje: Footprint Tibet. ISBN 1903471303. Zangzu da cidian. Lanzhou 2003.

Einzelnachweise und Fußnoten

Kategorie:Buddhistisches Kloster in Qinghai Kategorie:Kulturdenkmal der Provinz Qinghai Kategorie:Vajrayana Kategorie:Nyingma Cagrithang Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren