Die Gemeinde Sonnenstein ist eine Landgemeinde im Norden des Landkreises Eichsfeld in Thüringen. Sitz der Gemeindeverwaltung ist der Ort Weißenborn-Lüderode.

Geografie Lage mini|Weißenborn-Lüderode

Die Landgemeinde Sonnenstein liegt im südlichen Vorland des Harzes direkt an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Nachbargemeinden sind Herzberg am Harz und Bad Lauterberg im Harz im Landkreis Göttingen im Norden, Hohenstein im Landkreis Nordhausen im Osten, Am Ohmberg, Haynrode, Leinefelde-Worbis, Brehme und Ecklingerode im Landkreis Eichsfeld im Süden sowie Duderstadt im Landkreis Göttingen im Westen.

Benannt ist die Landgemeinde nach dem Sonnenstein, einem 486 Meter hohen Berg bei Holungen. Auf dieser Bergkuppe wurde 2017 ein Skywalk errichtet. Es handelt sich dabei um einen Steg mit gläsernem Boden. Dieser ist 14 Meter lang und ragt gut 9 Meter über die Klippen des Sonnensteins. Damit entstand ein neuer touristischer Anziehungspunkt in der Gemeinde, Skywalk bei Holungen auf thueringen24.de. Sonnenstein liegt (Luftlinie) etwa 35 Kilometer östlich von Göttingen, rund 25 Kilometer westlich von Nordhausen, 15 Kilometer nordwestlich von Bleicherode, gut 13 Kilometer nordnordöstlich der ehemaligen Kreisstadt Worbis und circa 25 Kilometer nordöstlich der heutigen Kreisstadt Heilbad Heiligenstadt.

Landgemeindegliederung Die Gemeinde Sonnenstein besteht aus folgenden acht Ortschaften (in Klammern die Einwohnerzahlen am 30. Juni 2019): mini|Gemeindegliederung

Bockelnhagen mit den Ortsteilen Bockelnhagen (286 E.) und Weilrode (70 E.) Holungen (809 E.) mit der Kleinsiedlung Sonnenstein Jützenbach (480 E.) Silkerode (355 E.) Steinrode mit den Ortsteilen Epschenrode (121 E.) und Werningerode (357 E.) Stöckey (394 E.) Weißenborn-Lüderode (1299 E.) mit dem Ortsteil Gerode und Zwinge (373 E.)

Geschichte Sonnenstein wurde am 1. Dezember 2011 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Bockelnhagen, Holungen, Jützenbach, Silkerode, Steinrode, Stöckey, Weißenborn-Lüderode und Zwinge gebildet.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011 Bereits vorher waren die Orte funktionell in der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Südharz zusammengeschlossen.

+Einwohnerentwicklung Jahr 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Einwohner 4824 4786 4714 4653 4622 4575 4556 4531 4505 4482 4433 4324 4262 4215 Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik Gemeinderat Die vergangenen Gemeinderatswahlen am 22. April 2012, am 25. Mai 2014, am 26. Mai 2019 und am 26. Mai 2024 hatten folgende Ergebnisse: Parteien und Wählergemeinschaften 2012Thüringer Landesamt für Statistik: Gemeinderatswahl 22.04.2012 - Endgültiges Ergebnis für Sonnenstein (PDF) 2014Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen – Sonnenstein, abgerufen am 12. September 2018 2019 Thüringer Landesamt für Statistik: Gemeinderatswahl 2019 in Sonnenstein - endgültiges Ergebnis, abgerufen am 9. März 2025 2024Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen – Sonnenstein, abgerufen am 9. März 2025 % Sitze % Sitze % Sitze % SitzeCDUChristlich Demokratische Union Deutschlands 48,5 8 56,8 9 57,4 9 51,4 9 FWFreie Wähler 48,9 8 43,2 7 42,6 7 39,2 6 BS Bündnis Sonnenstein 48,9 – – – – – 9,4 1GRÜNEBündnis 90/Die Grünen 2,5 0 – – – – – –Gesamt 100 16 100 16 100 16 100 16Wahlbeteiligung 60,0 % 63,6 % 68,8 % 68,8 %

Bürgermeisterin Sonnensteins Bürgermeisterin ist Margit Ertmer. Bei der Bürgermeisterwahl am 3. März 2024 erhielt sie 55,4 Prozent der gültigen Stimmen und war damit im ersten Wahlgang wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,1 Prozent. Bei der Wahl am 15. April 2018 hatte sie 61,1 Prozent der Stimmen erhalten, die Wahlbeteiligung lag damals bei 60,7 Prozent. Wappen Das Wappen, das die Landgemeinde jetzt führt, zeigt auf blauem Grund einen grünen Berg, darauf ein schwarzes Kreuz, das von einer goldenen Sonne umrahmt wird.

Weblinks

Website der Gemeinde Sonnenstein

Einzelnachweise

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