Rüdiger Lubricht (* 1947 in Bremen) ist ein deutscher Fotograf.

Lubricht ist seit 1989 als freischaffender Fotograf tätig. Von 2001 bis 2002 war er Gastprofessor an der Hochschule für Künste Bremen. Während der Jahre 2008, 2010 und 2011 ging er einem Lehrauftrag an der Kunstakademie Münster nach. Er lebt in Worpswede.

Moorland ist eine bekannte Fotoserie, die er in der Nähe seines Wohnortes aufgenommen hat. Die Fotoserie Zweiträume zeigt vorwiegend Aufnahmen von Architektur (Nationalsozialismus und Sozialistischer Realismus). Rüdiger Lubricht arbeitete dokumentarisch aber nicht journalistisch.

In einem Langzeitprojekt dokumentiert er das Leben in der Sperrzone um das ehemalige Kernkraftwerk Tschernobyl.

Einzelausstellungen (Auswahl) 2011: Tschernobyl | Verlorene Orte | Gebrochene Biografien, Willy-Brandt-Haus, Berlin 2018: Moorland, GAF Galerie für Fotografie, Hannover

Auszeichnungen 2008: Kunstpreis des Landkreises Osterholz, seit 2010 umbenannt in: Paula Modersohn-Becker Kunstpreis

Schriften Zeit – Räume, Industriearchitektur zwischen Elbe und Weser 1840-1970, Rüdiger Lubricht (Autor), Nils Aschenbeck (Autor), Dirk J. Peters (Autor), 1997, ISBN 978-3-9318-7901-3 Tschernobyl 1986-2006: Leben mit der Tragödie, 2006, Rüdiger Lubricht, (Deutsch, Englisch, Russisch), Carl Ed. Schünemann, ISBN 978-3796-1187-6-0

Weblinks Website Rüdiger Lubricht Worpswede Jetzt - Teil VI - Rüdiger Lubricht Der Chronist der Katastrophe, Interview in der Süddeutschen Zeitung, 19. April 2011 Profil auf Worpsweder Gegenwartskunst Photography-now Rüdiger Lubricht Tschernobyl, Verlorene Orte, Gebrochene Biografien

Einzelnachweise

Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert) Kategorie:Fotograf (21. Jahrhundert) Kategorie:Fotograf (Bremen) Kategorie:Fotograf (Münster) Kategorie:Hochschullehrer (HfK Bremen) Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Münster) Kategorie:Fotograf (Worpswede) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1947 Kategorie:Mann