Henry Heyman (* 13. Januar 1855abweichende Angabe 1838 in: Sabina Teller Ratner: Camille Saint-Saëns, 1835–1921: a thematic catalogue of his complete works. Band 2. Oxford University Press, Oxford 2002, ISBN 0-19-816320-7, S. 224 f. (). Dies ist allerdings nicht plausibel, da die Stadt Oakland erst 1852 gegründet wurde. in Oakland, Kalifornien; † 28. März 1924 in El Paso de Robles)History of music in San Francisco. Band 6: Early Master Teachers. AMS Press, New York 1972, ISBN 0-404-07246-1, S. 10 (). war ein US-amerikanischer Geiger und Musikpädagoge.

Heyman studierte am College of California, dem Vorläufer der University of California, Literatur, bevor er nach Leipzig ging, um Musik zu studieren. Zu seinen Lehrern am Leipziger Konservatorium zählten Ferdinand David, Ernst Friedrich Richter, Engelbert Röntgen und Salomon Jadassohn. Nach dem hervorragenden Abschluss wurde er Leiter eines Streichquartetts und Soloviolinist am Hofe Friederikes von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg in Bernburg.

Nach seiner Rückkehr nach San Francisco gründete er ein erfolgreiches eigenes Streichquartett und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Philharmonic Society der Stadt. Gemeinsam mit Gustav Hinrich veranstaltete er eine Reihe von Orchesterkonzerten. Auf Konzertreisen erwarb er sich auch internationales Ansehen. Camille Saint-Saëns widmete ihm 1915 seine Élégie op. 143 für Violine und Klavier, und David Kalākaua, der letzte König von Hawaiʻi, erhob ihn 1887 in den Adelsstand und verlieh ihm den Titel Königlich Hawaiianischer Soloviolinist.Richard P. Buck: Music and Musicians in Bohemia: The First One Hundred Years : a Research Document. Bohemian Club, San Francisco, Calif. 2005, S. 138 ().

Daneben war Heyman als Violinlehrer aktiv (u. a. zählte Julius Gold zu seinen Schülern). Mehrere Jahre war er einer der Direktoren der San Francisco Art Association and School of Design.

Literatur Charles K. Field: The Story of Cheerio. Garden City, New York 1936, S. 145 ff. (). William M. Kramer, Norton B. Stern: Sir Henry Heyman: San Francisco’s Noble Musician. In: Western States Jewish History. 18, 1985, , S. 310 ff. (). Sabina Teller Ratner: Camille Saint-Saëns, 1835–1921: a thematic catalogue of his complete works. Band 2. Oxford University Press, Oxford 2002, ISBN 0-19-816320-7, S. 224 f. ().

Weblinks San Francisco County Biografies – Henry Heyman Sir Henry Heyman: Knighted Jewish Violinist of San Francisco, Jewish Museum of the American West

Einzelnachweise

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