Das Autobahnkreuz Mönchengladbach, Kurzform Kreuz Mönchengladbach, ist ein Autobahnkreuz am nordwestlichen Rand des Mönchengladbacher Stadtgebiets. Es verknüpft die in Nord-Süd-Richtung verlaufende vierstreifige A 61 (Venlo–Koblenz–Hockenheim) mit der in Ost-West-Richtung verlaufenden vierstreifigen A 52 (Roermond–Düsseldorf). Auf der A 61 führt das Kreuz die Anschlussstellennummer 9 und auf der A 52 die Nummer 7.

Verkehrsaufkommen Das Kreuz wurde im Jahre 2015 täglich von rund 112.000 Fahrzeugen befahren.

Von Nach Durchschnittlichetägliche Verkehrsstärke AnteilSchwerlastverkehr 2005 2010 2015 2005 2010 2015 AS Hardt (A 52) AK Mönchengladbach 39.400 39.800 40.500 6,5 % 7,4 % 7,9 % AK Mönchengladbach AS MG-Nord (A 52) 76.500 64.200 66.000 9,4 % 11,5 % 10,2 % AS Mackenstein (A 61) AK Mönchengladbach 51.900 49.200 48.000 13,7 % 13,6 % 17,3 % AK Mönchengladbach AS MG-Nordpark (A 61) 71.000 57.200 68.700 19,7 % 14,8 % 12,8 %

Bauart, Umbau und Verkehrsströme Ursprünglich wurde das Autobahnkreuz Mönchengladbach im 1971 als ein Kleeblatt mit einer „Windmühlenüberführung“ aus Fahrtrichtung Venlo nach Düsseldorf gebaut. 1989 wurde eine weitere Überführung nach dem Windmühlenprinzip eingezogen. Diese Baumaßnahme wurde aufgrund des Ausbaus der A 52 in Richtung Westen nach Roermond nötig, um das höhere Verkehrsaufkommen aus Richtung Koblenz aufzunehmen.

Prinzipgleiche Straßenkreuzungen In Deutschland sind die folgenden Autobahnkreuze nach dem gleichen Schema errichtet:

Autobahnkreuz Bonn/Siegburg Autobahnkreuz Breitscheid Autobahnkreuz Herne Westkreuz Frankfurt

Einzelnachweise und Quellenangaben

Kategorie:Bundesautobahn 61 Kategorie:Bundesautobahn 52 Kategorie:Verkehrsbauwerk in Mönchengladbach Monchengladbach