miniatur|upright=0.80|Lucie Ceralová 2009 Lucie Ceralová (* 4. Juni 1976 in Liberec, Tschechoslowakei) ist eine Opernsängerin (Mezzosopran und Alt).
Leben Die gebürtige Tschechin studierte von 1994 bis 1999 an der Palacký-Universität Olomouc Germanistik und Musikpädagogik. Für ihre Magisterarbeit über den sudetendeutschen Schriftsteller Friedrich Jaksch wurde sie mit dem Förderpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft München ausgezeichnet.Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland: VDA förderte Gesangstalent
Von 2000 bis 2007 studierte sie in Dresden an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Gesang, unter anderem in Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Dagmar Pecková, Margreet Honig, Gwendolin Killebrew und Evelyn Herlitzius. Im Laufe ihres Studiums erhielt sie eines der ersten Stipendien der Brücke/Most-Stiftung, welche sich der Verbesserung der tschechisch-deutschen Gemeinschaft widmet.
Es folgten Engagements in Rostock, Auftritte mit dem Geiger Ivan Ženatý beim internationalen Musikfestival Prager Frühling, den Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und beim Kammermusikfest Lockenhaus sowie Auftritte im deutschen und tschechischen Rundfunk.
Heute lebt Lucie Ceralová mit ihrer Familie in Dresden.
Repertoire Carmen – Carmen, Georges Bizet, französisch/deutsch Walter Felsenstein Mercédès – Carmen, Bizet, französisch/deutsch Felsenstein Hexe – Rusalka, Antonín Dvořák, tschechisch Camilla – Das Aquarium oder die Stimme der Vernunft, Georg Kreisler Die Fee Nulle/Lilian Nevermore – Die drei Wünsche oder die Wechselfälle des Lebens, Bohuslav Martinů, deutsch Charlotte – Werther, Jules Massenet Sesto – La clemenza di Tito, Wolfgang Amadeus Mozart, deutsch/italienisch Cherubino – Le nozze di Figaro, Wolfgang Amadeus Mozart, italienisch Dorabella – Così fan tutte, Wolfgang Amadeus Mozart, italienisch Dritte Dame – Die Zauberflöte, Wolfgang Amadeus Mozart, deutsch Schankwirtin – Boris Godunow, Modest Mussorgski, deutsch/russisch, Feodor, russisch Die Stimme der Mutter – Les contes d’Hoffmann, Jacques Offenbach, deutsch/französisch Cupido – Orpheus in der Unterwelt, Jacques Offenbach, deutsch Rosina – Il barbiere di Siviglia, Gioachino Rossini Isabella – L’italiana in Algeri, Gioachino Rossini Der Pilger – L’amour de loin, Kaija Saariaho Zweite Frau – Bahnwärter Thiel, Enjott Schneider, deutsch Adelheid – Fürst Pückler, Enjott Schneider, deutsch Prinz Orlofsky – Die Fledermaus, Johann Strauss Oktavian – Der Rosenkavalier, Richard Strauss Olga – Eugen Onegin, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, deutsch/russisch Flora Bervoix – La traviata, Giuseppe Verdi Emilia – Otello, Giuseppe Verdi, italienisch Erda – Das Rheingold, Richard Wagner
Preise/Ehrungen 2001 – Stipendium der Brücke/Most-Stiftung 2003 – Sonderpreis der Dvořák-Gesellschaft beim Internationalen Antonín-Dvořák-Wettbewerb 2004 – DAAD-Preis für hervorragende Leistungen eines ausländischen Studierenden 2005 – Dresdner Europa Stipendium für außergewöhnlich begabte Künstler
Weblinks Website von Lucie Ceralová
Einzelnachweise
Kategorie:Opernsänger Kategorie:Mezzosopran Kategorie:Musiker (Tschechien) Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Frau