mini|Apatity (2006)
Apatity () ist eine russische Stadt in der Oblast Murmansk. Mit Einwohnern (Stand ) ist sie die zweitgrößte Stadt der Oblast.
Geografische Lage Apatity liegt auf der Kola-Halbinsel zwischen dem See Imandra, dem größten See in der Oblast Murmansk, und den Chibinen.
Geschichte Der Ort entstand 1935 im Zusammenhang mit der Erschließung der Apatit-Nephelin-Vorkommen in den nahen Chibinen und hieß zuerst Bely (). 1966 wurden dem Ort die Stadtrechte verliehen, und er erhielt seinen heutigen Namen, der sich von der Bezeichnung des Minerals Apatit ableitet. Apatity () ist ein Mehrzahlwort und bedeutet „Apatite“.
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner Anmerkung 1939 4.409 1959 19.938 davon 5.980 Einwohner: 1966 eingemeindete Siedlung städtischen Typs Molodjoschny 1970 45.627 1979 62.010 1989 88.026 2000 69.500 2002 64.405 2010 59.672 2020 54.667 Anmerkung: Volkszählungsdaten
Wirtschaft Zu den größten Arbeitgebern der Stadt zählen: Apatit JSC, die größte Hütten- und Minen-Gesellschaft in Russland und Europa „Wissenschaftszentrum Halbinsel Kola“, eine Filiale der Russischen Akademie der Wissenschaften mit elf Instituten
Verkehr Der Bahnhof von Apatity liegt an der Murmanbahn von Sankt Petersburg nach Murmansk. Hier zweigt die Kolabahn ab, ein nie vollendetes Eisenbahnprojekt, von dem heute noch 13 km bis Titan betrieben werden.Н. П. Лагутина, Т. Ю. Набокова, Т. П. Филатова: Атлас Железные Дороги. Omsk 2010, S. 6.
Die Anbindung aus der Luft erfolgt über den Flughafen Chibiny, der zwischen den Städten Kirowsk und Apatity liegt.
Apatity ist weiter über die Straße 1378 zu erreichen.
Weiterführende Bildungseinrichtungen Filiale der Staatlichen Universität Petrosawodsk Filiale der Staatlichen Ingenieurökonomischen Akademie Sankt Petersburg
Museen mini|Denkmal für Alexander Fersman Historisches Museum des europäischen Nordens von Russland (Internationales Kulturzentrum der Russischen Akademie der Wissenschaften) Sektion 1 befasst sich mit der historischen Entwicklung der Kola-Halbinsel Sektion 2 befasst sich mit der Kultur und dem Leben in der Region Sektion 3 stellt die lokalen Mineralien aus Museum der regionalen Untersuchungen und Geschichte: Hier wird insbesondere Leben und Kultur der Urbevölkerung der Samen gezeigt Geologisches Museum (Geologisches Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften) Mineralogisches Museum (Geologisches Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften) Botanischer Garten Kirowsk (zwischen Apatity und Kirowsk; einer der drei weltweit bekannten botanischen Gärten nördlich des Polarkreises, eröffnet am 26. August 1936, Fläche: 1670 Hektar)
Veranstaltungen „Stein-Blüten“: Ausstellung von Stein-Arbeiten, jährlich, Ende Januar „Imandra“: Mittelstands-Wirtschaftsmesse, jährlich, Ende April Internationaler Tanz-Wettbewerb, jährlich, November/Dezember „Sun City“: Wildlife-Festival am Imandrasee, jährlich, Ende August In Apatity sind darüber hinaus diverse Geschäfte, Restaurants, Bars und Tanzlokale angesiedelt.
Söhne und Töchter der Stadt Wladimir Antipow (* 1978), Eishockeyspieler Fjodor Fjodorow (* 1981), Eishockeyspieler Andrei Malachow (* 1972), Fernsehmoderator Alexei Lesukov (* 1988), Profi-Bodybuilder
Einzelnachweise
Weblinks
Apatity: Info, News, Photo (englisch) Apatity auf mojgorod.ru (russisch)
Kategorie:Ort in der Oblast Murmansk Kategorie:Kola Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1966