Nagymaros [] ist eine ungarische Stadt im Kreis Szob im Komitat Pest.

Geografische Lage Nagymaros liegt etwa 33 Kilometer nördlich der Hauptstadt Budapest, 7 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Szob, am linken Ufer der Donau und im südlichen Teil des Mittelgebirges Börzsöny. Die höchste Erhebung auf dem Gemeindegebiet ist der 482 Meter hohe Berg Hegyes-tető. Nachbargemeinden sind Zebegény, Márianosztra, Kóspallag und Kismaros. Am gegenüberliegenden Ufer der Donau befindet sich in einem Kilometer Entfernung die Stadt Visegrád.

Geschichte Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 853 Häuser und 4681 Einwohner auf einer Fläche von 5975 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Szob im Komitat Hont. 1996 erhielt Nagymaros den Status einer Stadt.

Städtepartnerschaften Es bestehen folgende Städtepartnerschaften: Grevesmühlen, Deutschland, seit 2014 Levice, Slowakei, seit 2023 Mali Hejiwzi (Малі Геївці), Ukraine, seit 2009 Ruski Hejiwzi (Руські Геївці), Ukraine, seit 2009 Welyki Hejiwzi (Великі Геївці), Ukraine, seit 2009

Persönlichkeiten Frigyes Hollósi (1906–1979), Schwimmer und Ruderer László Szalma (* 1957), Leichtathlet

Sehenswürdigkeiten Celesztin-Pállya-Statue Kálmán-Kittenberger-Büste Kalvarienberg Lajos-Kassák-Relief Reformierte Kirche, 1798 erbaut, 1934 renoviert Römisch-katholische Kirche Szent Kereszt felmagasztalása, ursprünglich 1509 erbaut, 1771–1772 im barocken Stil erneuert Römisch-katholische Kalvarienkapelle (Kálváriakápolna), erbaut 1770–1773 Römisch-katholische Kapelle Szent Rókus, erbaut um 1770 im barocken Stil

Verkehr Durch die Stadt verläuft die Hauptstraße Nr. 12 und die internationale Bahnstrecke Bratislava–Budapest. Es besteht eine Fährverbindung nach Visegrád.

Bilder

Siehe auch Donaustaustufenprojekt Gabčíkovo - Nagymaros

Literatur Nagymaros – Településképi Arculati Kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Nagymaros 2017.

Einzelnachweise

Weblinks

Nagymaros Kategorie:Ort an der Donau