mini|hochkant|Andreas Krämer (2011) Andreas Krämer (* 11. August 1963 in Basel) ist ein Schweizer Schauspieler, Bühnenmusiker, Theaterpädagoge im sozialen Brennpunkt und Kunstmaler.
Biografie Andreas Krämer wuchs in Basel auf und besuchte in Basel und Zürich die Schauspielschule. Das erste Engagement als Schauspieler erfolgte während des Studiums 1987 bei Peter Zadek am Schauspielhaus in Hamburg.Andi. Musical. Regie: Peter Zadek. In: Musicallexikon des Zentrums für Populäre Kultur und Musik Seit 1988 arbeitet Krämer auch für Film und Fernsehen, z. B. im Jahr 2015 im Tatort Schutzlos als Drogenfahnder Hofstetter, 2005 im Tatort Bremen die Rolle des Alioscha.
Für Radio Bremen realisierte er 2010 das Hörspiel Geschlossene Gedanken – Hörspiel aus dem Knast. In: radiobremen.de Das Hörspiel wurde für den Deutschen Hörspielpreis der Kriegsblinden 2011 nominiert. «Menschentheatermacher» nennt Krämer seine Theaterpädagogik im sozialen Brennpunkt, z. B. in Schulen für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Verhaltensauffälligkeiten und Lernbehinderung), Menschen in Altenheimen sowie Langzeitstrafgefangene.
Tätigkeit als Schauspieler und Bühnenmusiker Krämer spielte unter anderem am Schauspielhaus Hamburg, am Schauspielhaus Zürich und am Stadttheater Basel sowie bei Theaterfestwochen und Festivals in Berlin, Wien, München und Paris.
Rollen und Musikproduktionen (Auswahl) (Quelle: Andreas KrämerAndreas Krämer (Hrsg.): Theater.) 1986: Prawda (James), Regie: Matthias Langhoff, Schauspielhaus Hamburg
1987: Andi (Butje), Regie: Peter Zadek, Schauspielhaus Hamburg 1988: Macbeth (Siward), Regie: Wilfried Minks, Schauspielhaus Hamburg 1988: Lulu (Bob The Groom), Regie: Peter Zadek, Schauspielhaus Hamburg 1994: Der zerbrochene Krug (Ruprecht), Regie: Nicolai Sykosch, Musik: Andreas Krämer, Nationaltheater Mannheim 1997: Ein Sommernachtstraum (Lysander), Regie: Nicolai Sykosch, Nationaltheater Mannheim 1999: Die heilige Johanna der Schlachthöfe (Snyder), Regie: Benno Besson, Schauspielhaus Zürich 2000: Blutspuren – alle Königsdramen Shakespeares (u. a. Percy Heißsporn), Musik: Andreas Krämer, Regie: Rüdiger Burbach, Schauspielhaus Zürich 2003: Wilhelm Tell (Harass), Regie: Donald Berkenhoff, Musik: Andreas Krämer, Staatstheater Karlsruhe 2006: Wallenstein (Buttler), Regie: Thomas Bischoff, Theater Bremen 2009: Der Messias (Der Herr Franz), Regie: Martin Baum, Musik: Andreas Krämer, Theater Bremen 2015: Eine Sommernacht (Bob), Regie: Frank Auerbach, Musik: Andreas Krämer, Schnürschuhtheater Bremen 2015: Die Päpstin (Aeskulapius, Abt, Aio), Regie: Adelheid Müther, Burgfestspiele Bad Vilbel 2016: Onkel Wanja (Telegin), Regie: Katharina Rupp, Musik: Andreas Krämer, Theater Solothurn, Biel 2017: Die Möwe (Schamrajev), Regie: Elina Finkel, Musik: Andreas Krämer, Oldenburgisches Staatstheater 2017: Tintenherz (Basta), Regie: Kirsten Uttendorf, Burgfestspiele Bad Vilbel 2017: Wie im Himmel (Arne), Regie: Milena Paulovics, Burgfestspiele Bad Vilbel 2018: Hinter der Fassade (Patrick), Regie: Stefan Meier, Theater Effingerstrasse Bern 2018: Außer Kontrolle, (Ein Körper, Jack Baker), Regie: Adelheid Müther, Burgfestspiele Bad Vilbel 2017: Die Möwe (Schemrajew), Regie: Elina Finkel, Musik: Andreas Krämer, Oldenburgisches Staatstheater 2018: Die Nibelungen (Markgraf Rüdiger), Regie: Milena Paulovics, Burgfestspiele Bad Vilbel 2018: Hinter den Fassaden (Patrick), Regie: Stefan Meier, Das Theater an der Effingerstrasse 2018: Die Nibelungen (Markgraf Rüdiger), Regie: Milena Paulovics, Burgfestspiele Bad Vilbel 2019: Gott der Allmächtige (Pater Wohlfart), Regie: Stefan Meier, Musik: Andreas Krämer, Theater Effingerstrasse Bern 2019: Pension Schöller (Major a. D. von Mühlen), Regie: Adelheid Müther, Burgfestspiele Bad Vilbel 2021: Der nackte Wahnsinn (Selsdon), Regie: Adelheid Müther, Burgfestspiele Bad Vilbel 2021: Die unendliche Geschichte (Karl Konrad Koreander, Querquobad, Der blinde Bergmann Yor), Burgfestspiele Bad Vilbel, Regie: Kirsten Uttendorf 2022: Mord im Orientexpress (Hercule Poirot), Regie: Adelheid Müther, Burgfestspiele Bad Vilbel 2022: Viel Lärm um nichts (Leonato), Regie: Milena Paulovics, Burgfestspiele Bad Vilbel 2023: Monsieur Claude und seine Töchter (Moderator, Rabbi, Pfarrer, Xavier, Psychologe), Musik: Andreas Krämer, Regie: Adelheid Müther, Burgfestspiele Bad Vilbel
Soloprogramme Zwischen hier und dort, ein Liederabend, Text und Komposition: Andreas Krämer Unter der Hungerleuchte – Silhouetten aus dem Taxi, Text, Dramaturgie und Regie: Boris Pfeiffer, Komposition: Andreas Krämer Ich will kein in mich mehr sein, eingerichtet von Stephan Roppel Café Krematorium, Regie und Dramaturgie: Boris Pfeiffer, Bühnenmusik: Andreas Krämer Für die Katz – Ein Tag im Leben des Schriftstellers Robert Walser, Regie und Dramaturgie: Boris Pfeiffer, Klanginstallation: Andreas Krämer Komm morgen wieder, Wirklichkeit, Regie und Musik: Andreas Krämer unter der Verwendung von Texten von Boris Pfeiffer, Rainer Brambach, Robert Walser, Fernando Pessoa und Andreas Krämer.
Film / Fernsehen Vitus (CH 2006) als Flugzeugmechaniker Tatort: Schwelbrand (BRD 2007) als Imbissmann Liebe und Zufall (Fredi M. Murer, CH 2014) als Peter Jack Taylor (Folge: The Priest, IRL 2010) als Two Rings Tatort: Schutzlos (CH 2015) als Franz Hofstetter Im Namen meines Sohnes (BRD 2015) als Herbergsvater Gotthard (CH 2016) als Beizführer Wilder (Folge: Jesch, CH 2021) als Boxtrainer
Literatur
Weblinks
Website von Andreas Krämer Andreas Krämer auf der Website seiner Agentur Andreas Krämer als Maler
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Musiker (Schweiz) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1963 Kategorie:Mann