Die Generaldiözese Harburg war ein kirchlicher Aufsichtsbezirk im Bereich der heutigen Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche.
Sie entstand durch eine Teilung der Generaldiözese Lüneburg-Celle und umfasste die Inspektionen Harburg, Lüchow, Bardowick, Dannenberg, Fallersleben und Klötze. 1903 ging sie in der Generaldiözese Stade auf. Bei der Neubildung der Sprengel 1936 wurde der Bereich der früheren Generaldiözese Teil des Sprengels Lüneburg.
Die Generalsuperintendenten von Harburg waren zugleich Pastoren der ersten Pfarrstelle an der Dreifaltigkeitskirche in Harburg.
Generalsuperintendenten 1708–1710: Gustav Molanus 1710–1723: Hinrich Ludolf Benthem 1724–1725: Bernhard Christoph Cruse 1725–1746: Gottfried Anton Wilhelm Müller 1747–1751: Magnus Crusius 1752–1772: David Otto Wahrendorf 1773–1801: Paul Jacob Förtsch 1802–1805: Johann Conrad Eggers 1805–1815: August Ludwig Hoppenstedt 1816–1826: Carl August Moritz Schlegel 1827–1854: Gottlieb Christian Breiger 1855–1881: Adolf Göschen 1881–1899: Karl Schünhoff 1900–1903: Johann Friedrich Wilhelm Remmers
Literatur Rudolf Steinmetz: Die Gründung der General-Superintendentur Harburg. In: Zeitschrift der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte, Bd. 34/35.1929, , S. 228–242. Rudolf Steinmetz: Die General-Superintendenten von Harburg. In: Zeitschrift der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte, Bd. 36.1931, , S. 179–290. Philipp Meyer: Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippes seit der Reformation, Band 1, Göttingen 1941, S. 391.
Harburg Kategorie:Christentumsgeschichte (Hamburg) Kategorie:Historische Organisation (Hamburg) Kategorie:Aufgelöst 1903