mini|Life is movement von Hans-Michael Kissel Der Skulpturenpark Heidelberg ist ein Skulpturenpark im Garten- und Landschaftspark der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg in Heidelberg-Schlierbach.
Zielsetzung und Entwicklung 1995 wurde der Verein „Freunde und Förderer des Skulpturenparks Heidelberg e. V.“ gegründet. Sein Ziel ist die Förderung der zeitgenössischen Kunst, insbesondere die Förderung junger Künstler, einen Raum für Kultur und Erholung für die Patienten und Besucher der Klinik zu schaffen sowie einen überregionalen kulturellen Anziehungspunkt in Heidelberg zu etablieren.Beschreibung der Vereinsziele Anfangs war Peter Anselm Riedl beratend tätig.Ehrenmitglieder Manche der Werke wurden durch den Verein angekauft, die Mehrzahl der Werke aber sind Leihgaben einzelner Künstler und Dauerleihgaben, etwa von der Kunsthalle Mannheim.
Ausstellungen Jedes Jahr zeigt der Skulpturenpark eine Sonderausstellung.Übersicht der Ausstellungen, skulpturenpark-heidelberg.de Zu den mit «K» gekennzeichneten Ausstellungen erschien ein Katalog. 2007: Gottfried HoneggerWerke der Ausstellung Gottfried Honnegers (PDF; 13,4 MB) 2009: David Nash 2010: Gisela von BruchhausenK 2011: Herbert MehlerK 2012: Robert SchadK,. Hrsg. Skulpturenpark Heidelberg e. V., modo Verlag, Freiburg im Breisgau, 2012 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung) ISBN 978-3-86833-109-7 2012–2014: Claus Bury, (s/w Fotografien) 2013: Vera RöhmK 2014: „Franz Bernhard – in Erinnerung an einen großen Bildhauer“K,Franz Bernhard – in Erinnerung an einen großen Bildhauer. Dokumentation der Einzelausstellung im Skulpturenpark Heidelberg 2014 (Welt der Form, 5. Juli 2014) 2015 „Junge Kunst - Junge Künstler.“ Der Manfred Fuchs-Preis wurde Sebastian Kuhn, der Förderpreis Marten Georg Schmid verliehen. 2016: Werner PokornyK 2017: Nigel HallK 2018: „Junge Kunst – Junge Künstler.“ Der Manfred Fuchs-Preis wurde Jochen Damian Fischer und André Wischnewski zuteil, ein Zweiter Preis Peco Kawashima 2019: Reiner SeligerK,Reiner Seliger im Skulpturenpark Heidelberg. Dokumentation der Einzelausstellung im Skulpturenpark Heidelberg 2019 (Welt der Form, 16. Oktober 2019) 2020: MeuserK,Skulpturenpark Heidelberg - ein digitaler Rundgang durch die Ausstellung Meuser. Von Kerstin Weinberger und Julie Gebauer, Kunst- und Kulturvermittlung Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit HAIlight International, YouTube, 2. Juni 2020 2021: „Junge Kunst – Junge Künstler“.K Auf der Vernissage der Ausstellung am 4. Juli wurden die Manfred Fuchs-Preise 2021 verliehen: Laura Sacher (1. Preis), Nino Maaskola (2. Preis), Kazunori Kura (3. Preis). Viviana Abelson und Gary Schlingheider wurden die beiden Sonderpreise zuteil.RNF-Fernsehbeitrag, 16. Juni 2021, abgerufen am 14. März 2023Facebook-Bilder, 13. Juli 2021, abgerufen am 14. März 2023 2022: Alf LechnerGedenkausstellung anlässlich des 5. Todestages, abgerufen am 14. März 2023 2023: Alicja KwadeAusstellungen, Skulpturenpark Heidelberg, abgerufen am 14. März 2023 2024: Ausstellung „Junge Kunst 2024“, der Manfred-Fuchs-Preis ging an Katrine Hoffmeyer Tougård. 2025: Tony Cragg – Fünf Groß-Skulpturen. Die Schau wird am 18. Mai 2025 eröffnet.
Sammlung Bild Künstler / Künstlerin Titel / Material / Jahr Anmerkungen 150px Klaus Horstmann-Czech(1943–2022) Atlantis Marmor, Edelstahl1995 150px Jochen Damian Fischer(geb. 1984) Carré Beton, Holz2018 Die begehbare Beton-Skulptur bewegt sich zwischen Kunst und Architektur. 150px Felix Oehmann(geb. 1985) Bauchgefühl Aluminium2017 Das T-Shirt als den modernen Menschen verbindendes Kleidungsstück schützt vor Nacktheit und Kälte. Das Loch in Bauchhöhe bietet Ein- und Durchblick. 150px Gisela von Bruchhausen(1940–2025) Das Fenster im Freien Stahl, verzinkt, bemaltLeihgabe der Kunsthalle Mannheim1990 Die Künstlerin thematisiert den Gegensatz von offen und geschlossen, erdenschwarz und himmelblau. 150px Hannes Meinhard(1937–2016) 3 Stelen geschmiedet Stahl Leihgabe des Künstlers 2000 150px Klaus Horstmann-Czech(1943–2022) Durchlaufende Kugel, 3 Phasen Aluminium1977–1991 Mit der verschwindenden und wieder erscheinenden Kugel ruft der Künstler die Illusion von Bewegung hervor. 150px Robert Schad(geb. 1953) Enfim Leihgabe des KünstlersStahl2000 Minimalistisch reckt sich der Vierkantstahl in die Höhe und scheint im Nichts zu enden. 150px Hans Steinbrenner(1928–2008) Figur Muschelkalk Leihgabe des Künstlers 1993 150px Karl Hartung(1908–1967) Flügelsäule Bronze(geb. 1960) Die Flügelsäule strebt nach oben, als wolle sie sich von der Erdenschwere lösen. Doch die Oberfläche wirkt porös, vertrocknet, erstarrt. 150px Claus Bury(geb. 1946) Gegenläufig HolzLeihgabe des Künstlers2007 Schiffe oder Boote sind ein zentrales Sujets Burys. 100px Gottfried Honegger(1917–2016) Gelbe Pliage C115 Eisen, Epoxy2001 Pliage ist das französische Wort für Falzung. 150px Philipp Morlock(geb. 1974) Große Vögel, kleine Vögel Beton, Schlagmetall 2015 Große Vögel, kleine Vögel ist ein Spielfilm des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini. 150px Christoph Freimann(geb. 1940) Großer Bug 2 1987 Freimann verwendet industriell vorgefertigte Einzelteile. Seine Skulpturen sind aus zwölf Winkelprofilen – wie das Kantengerüst eines Quaders – zusammengefügt und in roter Industriefarbe lackiert.Neue Heimat für "Großen Bug". Stuttgarter Zeitung, 28. Dezember 2011 (PDF; 696 kB) 100px Werner Pokorny(1949–2022) Haus und durchbrochene Form COR-TEN-Stahl Schenkung Manfred Lautenschläger1995 Haus und Rippen variiert Pokorny in Stahl. Signalisiert das Haus Schutz und Geschlossenheit, so öffnen sich die Rippen dem Durchblick. 150px Amadeo Gabino(1922–2004) Hommage à Friedrich Schiller COR-TEN-StahlLeihgabe der Kunsthalle Mannheim1992 Typisch ist die Spannung von konvexen und konkaven Formen. 150px Hans-Michael Kissel(geb. 1942) Life is movement Edelstahl geschliffen, kugelgelagert1996 Diese kinetische Windskulptur hat eine Höhe von 10 Meter und ist dem ehemaligen Direktor der Klinik Horst Cotta gewidmet. Der Wind setzt die geschliffenen Stahlblätter in Bewegung, die das Sonnenlicht reflektieren. 150px Klaus Duschat(geb. 1955) Mount Palomar Stahl, teilweise farbig gefasstLeihgabe der Kunsthalle Mannheim 1993 Das Palomar-Observatorium war etwa 30 Jahre lang das größte Teleskop der Welt. 150px Jochen Kitzbihler (geb. 1966) Mu Basaltlava – Mayen Schenkung Manfred Lautenschläger 1999 Mu (nichts) ist ein Schlüsselbegriffe der buddhistischen, besonders der Zen-Schule. 150px Vera Scholz von Reitzenstein (1924–2018) ohne Titel Kalkstein Leihgabe der Künstlerin 1957–1959 Die drei Arbeiten stellen Naturformen dar. 150px Hartmut Stielow(geb. 1957) ohne Titel Leihgabe des Künstlers1997 150px Friedrich Gräsel(1927–2013) Raumplastik I-UX 1 Edelstahl farbig geglüht1978 Friedrich Gräsel verwendet vorgefertigte Industrieprodukte. 150px Vera Röhm (geb. 1943) Schattenlabyrinth (3 Module) Aluminium, lackiertLeihgabe der Künstlerin1987 / 1993 / 1998 Die Phänomene von Raum und Zeit, Licht und Schatten, Bewegung und Wahrnehmung sind Röhms Themen. 150px Bernhard Heiliger (1915–1995) Solarica Y Stahl1989, (aufgestellt 1993) Kugel, Linie, Fläche – mit diesen Grundelementen arbeitete Heiliger in seiner Eisenskulptur. 150px Peco Kawashima (geb. 1979) Someone who knows how to use it well Edelstahl, Kupfer2018 Der Schatten dieser Sonnenuhr ohne Zahlen zeigt nicht die Uhrzeit, sondern das Vergehen der Zeit. 150px Herbert Mehler(geb. 1949) „Spola“ Werkreihe „Kavex“ (WV 731) COR-TEN-StahlLeihgabe des Künstlers 2007 Der geborene Künstler hat eine eigene Formensprache entwickelt, die von geometrischen Grundformen oder der Natur ausgeht. 150px Nigel Hall(geb. 1943) Stretched Diagonals Stahl farbig gefasst2003 Das Werk löst Assoziationen an einen vertikal stehenden Kamm aus. 150px Klaus Duschat(geb. 1955) Tisch Stahl Leihgabe des Künstlers1994 150px Bernadette Hörder(geb. 1962) Weg1996 150px André Wischnewski(geb. 1983) Whatever you say Stahl2018 Eine um das Zwanzigfache vergrößerte Comicheftseite in Stahl wurde ihrer Bilder und Sprache beraubt. 150px Simon Speiser(geb. 1988) Wings of Variegation Druck auf Metallplatte2018 Mithilfe einer speziellen Software, die vor allem für die Entwicklung von Computerspielen genutzt wird, wurde eine Druckvorlage für eine Metallplatte hergestellt.
Gisela von Bruchhausen (geb. 1940): Magnifizenz, 1989 Gisela Weber: 2 Zeichen, 1991 Susanne Specht (geb. 1958): Tempel, 1996
Literatur 1995 - 2020. 25 Jahre Skulpturenpark Heidelberg. Festschrift anlässlich des 25-jährigen Vereinsjubiläums, Hrsg. Verein der Freunde und Förderer des Skulpturenparks Heidelberg e.V., 2020
Weblinks
Skulpturenpark Heidelberg
Einzelnachweise
Heidelberg Kategorie:Parkanlage in Heidelberg Kategorie:Bauwerk in Heidelberg Kategorie:Verein (Heidelberg) Kategorie:Schlierbach (Heidelberg) Kategorie:Liste (Parkanlagen) Kategorie:Vereinsgründung 1995