Die Schneidheimer Sechta ist ein über 21 km langer linker Zufluss der Eger im Ostalbkreis in Baden-Württemberg. Nicht zu verwechseln ist sie mit der Röhlinger Sechta, die ein nahegelegener Zufluss der Jagst ist.

Verlauf Die Schneidheimer Sechta entspringt nordwestlich von Tannhausen, das sie bald in südöstlichem Lauf erreicht. Sie fließt von da in südlicher Richtung durch Oberschneidheim, Unterschneidheim und Oberdorf. In Bopfingen mündet die Schneidheimer Sechta von links in die hier selbst erst 5,3 kmGoogle Earth lange Eger.

Im obersten Abschnitt bis Tannhausen läuft die Sechta in einer sehr flachen Mulde, ab Tannhausen in einem wenig eingetieften Tal. Ab Unterschneidheim weitet es sich zu einer breiten, flachen Mulde. Erst im untersten Talabschnitt wird sein Rand mit dem seinen Grund um rund 200 m überragenden Ipf erstmals steil, einem Zeugenberg der Schwäbischen Alb, den die Sechta vom merklich niedrigeren Albvorland um Lauchheim-Röttingen und Schloss Baldern in seinem Westen trennt.

Ans Ufer der Sechta tritt kaum irgendwo Wald. Fälschlicherweise wird die Schneidheimer Sechta oft als Oberlauf der Eger angesehen. Allerdings müsste die Eger nach ihrer Einmündung eigentlich Schneidheimer Sechta heißen, da letztere das signifikant längere, breitere, wasserreichere und über ein größeres Einzugsgebiet verfügende Gewässer ist.

Name Das Gewässer wurde im Jahr 1298 („apud fluvium Sehtan“) zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Vermutlich leitet sich der Name vom germanischen Verb *seihw- „gießen“ (hieraus ahd. sīhan „seihen“) ab.

Zuflüsse Hierarchische Liste von Zuflüssen, jeweils, von der Quelle zur Mündung. Auswahl.

Kegelgraben, von links und Ostnordosten am Südrand von Tannheim, 1,6 km und 1,3 km² Viehlohgraben, von links und Osten, 1,2 km und 0,8 km² Schlierbach, von rechts und Westnordwesten, 5,1 km und 8,5 km² Mahdgraben, von links Auchtgraben, von rechts Salzgraben, von links und Osten, 1,0 km Fischgrüblesgraben, von rechts und Westnordwesten, 0,9 km Gansgraben, am Oberlauf Riedbach, von rechts und Westnordwesten, 4,1 km Hofwiesengraben, von links und Osten aus Oberschneidheim, über 0,2 km Westeregraben, von rechts und Westnordwesten gegenüber Oberschneidheim, 3,3 km (Bach vom Feuchtgebiet in der Heide), von rechts und Westen gegenüber Unterschneidheim Gehaierlengraben, von links gegenüber dem Gewerbegebiet im Süden von Unterschneidheim Wallensulzgraben, von rechts an den Sportplätzen von Unterschneidheim Millengraben, von rechts nach dem Gewerbegebiet von Unterschneidheim Hartgraben, von rechts und Nordwesten, 1,4 km Nordhausener Acht oder Achbach, von links und Nordnordosten gegenüber Sechtenhausen, 8,7 km und 13,7 km² Dorfwiesgraben, von links Aalbach, von rechts und Nordwesten bei Sechtenhausen, 5,9 km und 13,2 km² Talgraben, von links Schwickfeldgraben, von rechts Schindersfeldgraben, von rechts Riedgraben, von links Schlatgraben, von rechts Sulzgraben, von links Brühlgraben, von links Scherweidgraben, von rechts Kirchenbach, von rechts und Westen bei Itzlingen, 3,7 km und 7,3 km² Moosgraben, von links nach Kerkingen Schmiedwiesengraben, von links in Kerkingen Klingengraben, von links Edelbach, von rechts und Nordwesten, 5,5 km und 9,1 km² Kottengraben, von rechts Großheidegraben, von rechts Talwiesengraben, von rechts Wolfswiesengraben, von rechts Steinbruchgraben, am Oberlauf Heidegraben, von links und Südosten, 1,3 km Unkentalgraben, am Oberlauf Federwiesengraben, von links Goldäckergraben, von rechts und Westen, 1,1 km

Einzelnachweise

Weblinks

Lauf und Einzugsgebiet der Schneidheimer Sechta auf: Lauf und Einzugsgebiet der Schneidheimer Sechta auf: Die Schneidheimer Sechta bei OSM

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