mini|hochkant=2|Nikon Speedlight SB-600 Speedlight ist die Bezeichnung für die Produktreihe der externen elektronischen Blitzgeräte des Kameraherstellers Nikon.

Allgemein Der Name Speedlight wurde von Nikon im Februar 1969 mit dem ersten elektronischen Blitzgerät SB-1 eingeführt, um es von der vorherigen Blitztechnologie mit Blitzlichtbirne abzuheben. Seither wurden insgesamt fast 40 verschiedene Modelle vorgestellt, darunter solche für Spezialanwendungen wie Makro-, Ring- und Unterwasserblitzgeräte.Photography in Malaysia, gesichtet im März 2011 Außerdem werden Zubehörteile wie Batteriepacks, Streuscheiben oder Weitwinkeladapter angeboten. 0 Frühe Blitzgeräte Modell Einführung Blitzleitzahl Blitzfolgezeit max. Blitzanzahl* Funktionen Gewicht Abmessung (B×H×T) in mm SB-1 36 4 Sek. 1000** M*** 1100 g (inkl. Batteriepack) ??×??×?? SB-2 25 8 Sek. 140 M, A 410 g 110×104×40 SB-3 25 8 Sek. 140 M, A 410 g 110×104×40 SB-4 16 8 Sek. 140 M, A 180 g ??×??×?? SB-5 32 3 Sek. (mit SD-4) 420 M, A 1200 g 93×252×125 SB-6 45 3,8 Sek. (bei 1/16) k. A. (Netzteil, keine Batterie) M, A 1100 g (mit Netzteil 6 kg) 128×190 SB-7 25 8 Sek. 160 M, A 310 g 110×79×37 SB-8 25 8 Sek. 160 M, A 270 g 110×79×37 SB-9 14 9 Sek. 80 M***, A 87 g 56×99×24 SB-10 25 8 Sek. 160 M, A 270 g 110×79×37 *mit Alkaline-Batterien ** mit Mono-Zellen (D-Zellen) *** nur volle Ausstoßleistung 0 Erläuterung zu Funktionen: M = Manuell A = Automatik 0 SB-1 Das SB-1 wurde im Februar 1969 als Zubehör der Nikon F vorgestellt. Die Verbindung zur Kamera erfolgte noch nicht über einen Blitzschuh, sondern den an der Nikon F üblichen Synchronisationsanschluss an der Rückspulkurbel. Die Blitzleitzahl betrug 36 (ISO 100). Im Lieferumfang enthalten war ein separates Batteriepack, die Blitzbereitschaftskontrolllampe SF-1, ein Adapter SC-4 für die Kontrolllampe, ein zusätzlicher Blitzkopf SE-1 und ein Netzteil SA-1. Optional erhältlich war der Ringblitz SR-1, der gegen den normalen Blitzkopf ausgetauscht werden konnte. Er wurde am Filtergewinde (52 mm) von Nikon Objektiven mit den Brennweiten von 35 bis 200 mm angeschraubt. Ein weiterer Ringblitz SM-1 wurde für Brennweiten von 24 bis 105 mm entwickelt, konnte jedoch nur an Objektiven in Retrostellung angesetzt werden.Photography in Malaysia: SB-1, abgerufen im April 2011

SB-2 und SB-3 Das SB-2 wurde als erstes kompaktes Blitzgerät im Dezember 1972 vorgestellt. Die Blitzleitzahl beträgt 25. Die Verwendung des Weitwinkel-Streukonverters erweitert den ausgeleuchteten Bildwinkel, vermindert aber die Leitzahl auf 20. Auch der SB-2 wurde über die Blitzkupplung der F-Kameras angeschlossen und verfügte nicht über eine Steuerung der Blitzintensität. Später wurde der Adapter AS-2 Adapter entwickelt, um die Blitzgeräte SB-1 und SB-2 an Kameras mit Blitzschuhen zu betreiben.Photography in Malaysia: SB-2, abgerufen im April 2011 Das SB-3 ist eine Variante des SB-2 für den direkten Anschluss am Blitzschuh, ansonsten gibt es keine Unterschiede zu diesem.

SB-4 Das SB-4 ist ein ebenfalls kompaktes Blitzgerät mit einem Gewicht von 180 g, welches vornehmlich zur Portraitfotografie entwickelt wurde. Es verfügte daher über eine Automatik, welche bei Blende 4 optimale Ergebnisse liefern sollte. Im März 1974 wurde es mit einer Leitzahl von 16 vorgestellt und war das erste Blitzgerät mit einem festen ISO-Blitzschuhanschluss. Für die Kameras ohne ISO-Blitzschuh (Nikon F und F2) wurden die Adapter AS-1 und AS-2 bereitgestellt.

SB-5 Das SB-5 ist ein ab September 1975 verkaufter Stabblitz. Es liefert eine Leitzahl von 32 und wiegt 1200 g. Ausgeleuchtet werden die Blickwinkel von Objektiven bis 28 mm. Dieses Blitzgerät verfügte bereits über drei Automatiken für die Blendenzahlen 4, 5,6 und 8. Dazu war die Benutzung des Blitzsensors SU-1 notwendig. Daneben konnte es manuell auf volle Leistung (Leitzahl 32), 1/4 Leistung (Leitzahl 16) und MD (Motor Drive, Leitzahl 11) gestellt werden. Mit dem neigbaren Blitzkopf konnte der SB-5 in 30°-Schritten für indirektes Blitzen verwendet werden. Das externe Power Pack SD-4 lieferte mit 240 Volt trotz der hohen Leitzahl genug Energie für Blitzfolgezeiten von drei Sekunden bei voller Leistung. Durch das Verlängerungskabel SE-2 wurde außerdem der Betrieb von mehreren Blitzgeräten simultan ermöglicht, während die Versteuerungseinheit ML-1 ein komplettes Kamera-Blitz-Set über Entfernungen bis zu 60 Metern fernsteuern konnte.Photography in Malaysia: Additional info on Nikon Speedlights SB-3, SB-4 and SB-5, abgerufen im April 2011

SB-6 Das SB-6 stellt als Stroboskop-Blitzgerät eine Sonderform für die Fotografie von sich bewegenden Objekten mit Serienbildaufnahmen dar. Trotz der kurzen Blitzfolgezeiten hat es eine beachtliche Leitzahl von 45. Im Stroboskop-Modus feuerte es bis zu 40 Blitze pro Sekunde ab. Mit der Sensoreinheit SU-1 sind drei Automatiken verfügbar. Zusätzlich kann die Blitzleistung in fünf Schritten gedrosselt werden: Voll, 1/2, 1/4, 1/8, 1/16 und 1/32, wobei in den letzten zwei Schritten eine Serienbildgeschwindigkeit von 3,8 Bildern/Sek. erreicht werden kann.

SB-7E und SB-8 Das SB-7E wurde im Juni 1977 eingeführt und eine modifizierte Neuauflage des SB-2. Somit ist es nur mit der Nikon F und F2 nativ kompatibel; über den Adapter AS-2 kann es jedoch auch an Kameras verwendet werden, die über einen Blitzschuh verfügen. Die Gleichrichtertechnik wurde durch einen Thyristorschaltkreis ersetzt, so dass das Gerät um 100 g Gewicht erleichtert werden konnte. Bei einer Leitzahl von 25 (ISO100,m) verfügt es über zwei Automatikmodi für die Blendenzahlen 4 und 8. Der Weitwinkeladapter SW-2 erhöht den ausgeleuchteten Bildwinkel, setzt aber die Leitzahl auf 20 herunter. Als Stromversorgung wurde erstmals das Mignon-Batterieformat gewählt, vier Batterien sind für den Betrieb der Blitzeinheit nötig. Das SB-7E wurde nie in Europa verkauft. 0 Das SB-8E war wiederum eine Aktualisierung des SB-3 mit Blitzschuhanschluss, ansonsten aber identisch mit dem SB-7E.Photography in Malaysia: Additional info on Nikon Speedlights SB-6, SB-7E and SB-8E, abgerufen im April 2011

SB-9 Das SB-9 wurde als ultrakompakte Blitzeinheit entwickelt und kam im Juni 1977 auf den Markt. Es ersetzte das SB-4 und ist kaum 24 mm dick. Trotz lediglich 90 g Gewicht lieferte es eine Leitzahl von 14 (ISO100,m). Zwei Automatiken liefern eine korrekte Belichtung bei f/2,8 und f/4.Photography in Malaysia: Additional info on Nikon Speedlights SB-9 and SB-E, abgerufen im April 2011

SB-E Das SB-E aus dem Jahr 1979 wurde speziell für die Nikon EM entwickelt. Es besitzt eine Leitzahl von 10 und ist auf die unterschiedlichen Blitzsynchronzeiten der Nikon EM (1/90 Sek.) und der Nikon FE/FM (1/125 Sek.) einstellbar.

SB-10 Das SB-10 löste bereits nach kurzer Zeit das SB-8 ab. Technisch gab es nur eine kleine Änderung, die für die Weiterentwicklung des Blitzschuhs sehr signifikant war: Es wurde ein zweiter Kontakt hinzugefügt, der das Bereitschaftssignal des Blitzgerätes in den Sucher der Nikon FE und aller darauffolgenden Kameramodelle weiterleiten konnte.Photography in Malaysia: Additional info on Nikon Speedlights SB-10, abgerufen im April 2011

Blitzgeräte mit TTL-Messung Mit dem SB-11 begann bei Nikon die Ära der TTL-Blitzmessung, bei der das tatsächlich auf den Film auftreffende Licht gemessen wird.

Modell Einführung Blitzleitzahl Blitzfolgezeit max. Blitzanzahl* Funktionen Gewicht Abmessung (B×H×T) in mm SB-11 36 8 Sek. 150 M***, A, TTL 860 g 276×104×118 SB-12 25 8 Sek. 160 M***, A, TTL 350 g 105×40×85 SB-14 32 9,5 Sek. 270 M***, A, TTL 515 g 94×217×91 SB-140 32 8 Sek. 270 M***, A, TTL 515 g 94×217×91 SB-15 25 8,5 Sek. 160 M***, A, TTL, MD 270 g 105×40×85 SB-16 32 11 Sek. 100 M***, A, TTL, MD 485 g 82×166×100 SB-17 25 8,5 Sek. 160 M***, A, TTL, MD 300 g 105×40×85 SB-18 20 6 Sek. 250 M***, TTL 150 g 66×113×42 SB-19 20 6 Sek. 250 M***, A 150 g 66×113×42 * mit Alkaline-Batterien ** mit Mono-Zellen (D-Zellen) *** nur volle Ausstoßleistung 0 Erläuterung zu Funktionen: M = Manuell A = Automatik TTL= Through The Lens (durch das Objektiv gemessen) MD = Motor Drive (Synchronisation mit Kameras mit Filmmotor)

SB-11 Das SB-11 wurde zusammen mit der F3 im März 1980 als Nikons erstes TTL-Blitzgerät vorgestellt. Es ist als Stabblitz gestaltet hat und besitzt eine Leitzahl von 36. Für indirektes Blitzen kann der Blitzkopf geklappt werden. Zwei verschiedene Kontakte sind für unterschiedliche Kameraanschlüsse verfügbar: Die TTL-Verbindung mit der F3 erfolgt über das TTL-Kabel SC-12, zu allen anderen Kameras erfolgt die Verbindung über das Adapterkabel SC-23. Der optionale Diffusor SW-2 setzt die Leitzahl auf 25 herab, ermöglicht aber gleichzeitig die Ausleuchtung von Aufnahmen mit Weitwinkelobjektiven bis 28 mm. Der Blitzsensor SU-2 wurde direkt unter dem Blitzkopf platziert und bietet neben den Automatiken f/4, f/5.6 und f/8 eine M-Stellung für volle Blitzleistung und eine S-Stellung als Empfangsmodus für die Fernsteuerung ML-1. Acht Mignon-Zellen liefern genug Energie für ca. 150 Aufnahmen und eine minimale Blitzfolgezeit von acht Sekunden (Vollleistung). Das später vorgestellte externe Batteriepack SD-7 gibt mit sechs Baby-Zellen Energie für insgesamt bis zu 270 Blitze.Photography in Malaysia: Nikon SB-11 – Operational Manual, abgerufen im März 2011

SB-12 mini|Nikon SB-12 0 Das SB-12 wurde zeitgleich mit dem SB-11 als TTL-Kompaktblitzgerät zur F3 vorgestellt, kann mit dem Blitzfußadapter jedoch auch an die Nikon F und F2 angesetzt werden. Es ist dann allerdings nur manuell einstellbar. Es wiegt ohne Batterien 350 g und liefert eine Leitzahl von 25, die sich bei Verwendung des optionalen Weitwinkelkonverters SW-4 auf 18 reduziert. Der TTL-Modus ermöglicht mit der F3 Aufnahmen von 0,6 bis 12 Metern Motivabstand bei Blendenwerten von f/2 bis f/22. Das TTL-Verlängerungskabel CS-14 erlaubt entfesseltes Blitzen in einem Umkreis von einem Meter um den Blitzschuh der F3.Photography in Malaysia: Nikon SB-12 – User’s Manual, abgerufen im März 2011

SB-14 und SB-140 Bei dem SB-14 handelt es sich wieder um ein Stabblitzgerät – es gilt mit einer Leitzahl von 32 als der „kleine Bruder“ des SB-11. Es wird nur über das externe Batteriepack SD-7 versorgt und verfügt über keine eigene Batteriekammer im Gehäuse, wodurch das Gewicht des Grundgerätes nur 515 Gramm beträgt, zuzüglich dem Gewicht von 290 Gramm für die Blitzschiene SK-5, die zur Montage an der Kamera benötigt wird. Der Blitzkopf des SB-14 ist dreh- und schwenkbar und bietet so für jedes Aufnahmeformat die Möglichkeit des indirekten Blitzens. Mit dem Weitwinkelaufsatz SW-5 reduziert sich die Leitzahl auf 22. Der Verkaufsstart war im Dezember 1981.Photography in Malaysia: Nikon Flash Unit SB-14 Bracket Flash, abgerufen im April 2011 0 Das SB-140 ist eine Spezialvariante des SB-14 für den Einsatz in Forschung und Kriminaluntersuchungen. Es besitzt einen leicht veränderten Blitzkopf und drei dafür passende Filtervorsätze zur Infrarot- und UV-Fotografie.Photography in Malaysia: Nikon Flash Unit SB-140 UV-IR Bracket Flash, abgerufen im April 2011

SB-15 und SB-17 mini|Nikon FG mit montiertem Blitzgerät SB-15 Das SB-15 stelle das Nachfolgemodell des SB-12 dar. Die technischen Daten einschließlich der Leitzahlen wurden nicht verändert, lediglich der Blitzreflektor kann um 15°, 30°, 60° bis maximal 90° horizontal nach oben geklappt werden.Photography in Malaysia: Nikon SB-15/SB-17 – Operational Manual, abgerufen am 16. Mai 2018 Das SB-17 ist eine im Juni 1983 vorgestellte, modifizierte Version des SB-15 mit Anschluss für die F3-Serie und TTL-Synchronisation, die ansonsten aber identisch ist.

SB-16