Hypatios, griechisch Ὑπάτιος, (* um 366 in Phrygien; † 30. Juni oder 17. (Gedenktag)Gabriel Meier: Hypatius. In: Michael Buchberger (Hrsg.): Kirchliches Handlexikon. Ein Nachschlagebuch über das Gesamtgebiet der Theologie und ihrer Hilfswissenschaften. Band 1: A–H. Allgemeine Verlags-Gesellschaft, München 1907, Sp. 2066. Juni 446 bei Chalkedon) war ein Abt des Klosters Ruphinianai (deutsch auch Rufinianä) in Bithynien und ein Heiliger.
Leben Hypatios entfloh seinem Elternhaus und begab sich um 400Gabriel Meier (1907). in das klösterliche Leben. Im Jahr 406 stellte er das zerfallene Kloster in Ruphinianai bei Chalkedon wieder her, dem er dann als Abt vorstand. Der völlige Gehorsam der Mönche im Kloster war ihm ein wichtiges Anliegen. Er kümmerte sich auch um die Seelsorge an den Laien außerhalb des Klosters; sie lehrte er die wahre Gottesfurcht. Sein Schüler Kallinikos verfasste um 450Gabriel Meier (1907). über ihn eine Heiligenvita, die auch als bedeutende historische Quelle gilt.
Im Mittelalter gab es den Brauch, über schädliche Tiere ein dem Hypatios zugeschriebenes Gebet zu beten.
Quellen Callinicus, De vita S. Hypatii liber. Teubner, Leipzig 1895 (Digitalisat, Text griechisch).
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Abt Kategorie:Heiliger (4. Jahrhundert) Kategorie:Geboren im 4. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 446 Kategorie:Mann