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Ensembles Ensemble Hofmarkplatz miniatur|250px Nach der Verleihung des Marktrechts durch Kaiser Ludwig den Bayern im frühen 14. Jahrhundert entwickelte sich der um 890 erstmals genannte Ort zu einem wirtschaftlichen Mittelpunkt, verlor seine Bedeutung als solcher jedoch im 16. Jahrhundert. Die Rechteckanlage des Marktplatzes, die sich westlich an das Schloss anschließt, dokumentiert noch die historische Funktion; der Platz war zugleich Mittelpunkt der Hofmark Gerzen. Die Umbauung des Platzes weist meist zweigeschossige verputzte Giebelhäuser und einige Traufseitbauten auf, die dem 19. und frühen 20. Jahrhundert entstammen und sich über älterer Bausubstanz erheben. Im Westen bildet der dreigeschossige Giebelbau Nr. 18 einen eindrucksvollen Abschluss des Platzbildes; im Osten bilden das Renaissanceschloss mit seinem Park und der barocke Gasthof zum Hofwirt die Begrenzung. Aktennummer: E-2-74-135-1

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Gerzen

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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