Günter Albin Hermann Fahlbusch (* 22. Oktober 1919 in Stettin) war ein deutscher Politiker (DP).
Leben Fahlbusch wurde nach dem Besuch der Oberrealschule zunächst Polizeiverwaltungsbeamter.„Wahlkandidaten stellen sich vor“, in: Hamburger Abendblatt vom 5. November 1957, abgerufen am 4. Oktober 2018. Er beantragte am 26. Mai 1937 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.783.317).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8270652 Im Zweiten Weltkrieg geriet er in Kriegsgefangenschaft. Nachdem er aus dieser entlassen worden war, wurde er Leiter der Verwaltungspolizei in Mühlhausen/Thüringen. 1947 ging er in den Westen und wurde beim Landesernährungsamt in Oldenburg (Oldb) tätig. Dort schloss er sich 1949 der Deutschen Partei an, deren Bezirksgeschäftsführer in Oldenburg er 1950/51 war. Anschließend zog es ihn nach Hamburg, wo er als Geschäftsführer eines Unternehmens arbeitete. 1953 – er wohnte im Stadtteil Eppendorf – rückte er für seine Partei bis zum Ende der Wahlperiode im selben Jahr in den Bezirksausschuss Hamburg-Nord nach. Bei der Bürgerschaftswahl 1953 wurde er auf dem Wahlvorschlag des Hamburg-Blocks in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt. Die Bürgerschaft wählte ihn zu einem ihrer vier Schriftführer.„Bürgerschaft hatte Premiere“, in: Hamburger Abendblatt vom 21. November 1953, abgerufen am 4. Oktober 2018. Nachdem die wieder eigenständig kandidierende DP 1957 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, schied er aus dem Hamburger Landesparlament aus.
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Einzelnachweise
Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:DP-Mitglied Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1919 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann