mini|Die St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle (Nordfront) am Währinger Gürtel mini|Innenraum der Kirche mit Altar: Hochaltar, dreiachsiger Neorenaissance-Aufbau über hohem Sockel.Czerny: Wien. II. bis IX. und XX. Bezirk, S. 374.

Die St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle ist ein Bauwerk am inneren Währinger Gürtel auf der Höhe Klammergasse (Währinger Gürtel, Bogen 115) im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund. Die römisch-katholische Kirche ist eine Rektoratskirche, die zur Pfarre Alser Vorstadt gehört. Rektor war bis zu seinem Tod im September 2024 Werner Reiss.Neuigkeits Details: St. Johannes News. Ausgabe 3/2024. Mit Todesanzeige Rektor DDr. Werner Reiss. Gerald Mayer: Nachruf auf Monsignore DDr. Werner Reiss (PDF; 8,3 MB). In: Website der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde, 26. September 2024, abgerufen am 9. Jänner 2025. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz ().

Architektur und Geschichte Erste und zweite Johanneskapelle Im Jahr 1740 wurde auf der Höhe der heutigen Johanneskapelle zunächst eine Linienkapelle errichtet, die zuletzt im Frühjahr 1889 renoviert und wiedereröffnet wurde. Diese Kapelle musste dem Bau der Wiener Stadtbahn (Gürtellinie) weichen. Die ihrerseits seit 1849 Ersatz gewesen war für die im Bereich der Markthalle Nußdorfer Straße 1740 errichtete Kapelle.Siehe

Heutige dritte Johanneskapelle 1895 bis 1897 wurde als Ersatz für die beiden Vorgängerkapellen einige Meter entfernt die heutige Johanneskapelle, nach den Plänen von Otto Wagner im Stil der Sezession, errichtet. Für den Neubau wurde der Grundstein der historischen Linienkapelle übernommen. Die Kapelle war Otto Wagners erster Sakralbau in Wien und gilt als Modell der etwa zehn Jahre später erbauten Kirche am Steinhof.Geschichte der Kapelle. In: Website der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde, ohne Datum, abgerufen am 9. Jänner 2025. Die Kapelle ist ein Zentralbau mit einer kreisrunden Kuppelschale, an welche sich an allen vier Seiten kurze Kreuzarme gleicher Länge anschließen (Grundrissform: Griechisches Kreuz). Die Altaraufbauten sind in Neo-Renaissanceformen gestaltet.: St. Johannes Nepomuk Kapelle - Pfarre Alservorstadt. In: Bezirke / Alsergrund / Geschichte und Kultur. Website wien.gv.at der Stadt Wien.

Errichtung, Erhaltung und Kultur Die Mittel zur Errichtung der Kapelle wurden durch einen Unterstützungsverein aufgebracht, der insbesondere durch Fürst Johann II. von und zu Liechtenstein getragen wurde., abgerufen am 9. Jänner 2025. Der aktuelle Verein zur Erhaltung der St. Johannes-Nepomuk-KapelleGemeinde / Vorstellung. Die Verfassung der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde, 1090 Wien. In: Website der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde, ohne Datum (vor September 2024), abgerufen am 9. Jänner 2025.Erhaltungsverein / Vorstellung. Verein zur Erhaltung der St. Johannes-Nepomuk-Kapelle. In: Website der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde, ohne Datum, abgerufen am 9. Jänner 2025. wurde mit 3. Februar 1916 errichtet.Verein zur Erhaltung der St. Johannes-Nepomuk-Kapelle, Entstehungsdatum 3. Februar 1916. ZVR-Zahl 140272287 im Zentralen Vereinsregister. Vereinsregisterauszug abgefragt zum Stichtag 9. Jänner 2025. Über den Erhaltungsverein werden der laufende Betrieb, die Durchführung und Finanzierung von Großprojekten wie die Kirchenrenovierung und die Abzahlung der neuen Orgel sowie die Veranstaltung von Musikprogrammen (Benefizkonzerte), das Alsergrunder Straßenfest und anderes mehr, die dem Erhaltungszweck dienen, abgewickelt.Erhaltungsverein / Vorstellung. Verein zur Erhaltung der St. Johannes-Nepomuk-Kapelle. In: Website der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde, ohne Datum, abgerufen am 9. Jänner 2025.

Für die Organisationen von Vorträgen, Diskussionen und Veranstaltungen im Sinne eines „erweiterten Kulturbegriffs“ wurde im November 2000Verein Kulturbogen, Entstehungsdatum 28. November 2025. ZVR-Zahl 689055138 im Zentralen Vereinsregister. Vereinsregisterauszug abgefragt zum Stichtag 9. Jänner 2025. der Verein Kulturbogen gegründet.Kulturverein / Vorstellung. Verein Kulturbogen. In: Website der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde, ohne Datum, abgerufen am 9. Jänner 2025.

Orgel 1908 wurde eine gebrauchte, sechsregistrige Orgel mit mechanischer Schleiflade und einem klassizistischen Gehäuse in der Kapelle aufgestellt. 1924 erfolgte eine Pneumatisierung sowie eine Erweiterung um ein Register. Nachdem sie ab 1986 nicht mehr bespielbar war, wurde im Jahr 2002 eine neue Orgel von Achim Reichmann, die im alten Gehäuse eingebaut wurde, angeschafft.Gerald-Norbert Mayer (Hrsg.): Festschrift zur Orgelweihe. (PDF; 1,48 MB) In: Website der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde, 27. Mai 2008, abgerufen am 9. Jänner 2025.

Literatur Wolfgang Czerny (Bearb.), Ingrid Kastel (Beiträge): Wien. II. bis IX. und XX. Bezirk. Dehio-Handbuch. Berger, Horn 1993, ISBN 3-7031-0680-8, S. 374 f.

Weblinks

Geschichte der Kapelle. Die Johannes-Nepomuk-Kapellen an der Währinger Linie. – Website der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde

Einzelnachweise

St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle Kategorie:Johannes-Nepomuk-Kirche Kategorie:Kapelle in der Erzdiözese Wien St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle Kategorie:Zentralbau in Österreich Kategorie:Bauwerk des Historismus in Wien Kategorie:Kirchengebäude des Historismus Johannes Nepomuk Wahringer Gurtel