Bonlanden ist ein Teilort der Gemeinde Berkheim im Landkreis Biberach in Oberschwaben.
Beschreibung mini|Blick auf Bonlanden (2012) Bonlanden befindet sich nördlich von Berkheim, auf der westlichen Seite des mittleren Illertales. 1493 erwarb das Kloster Ochsenhausen den halben Ort von den Mehrerauer Benediktinern. Der restliche Ort verblieb bei der Herrschaft Kellmünz. Im Jahre 1806 wurde Bonlanden mit Berkheim in das Königreich Württemberg eingegliedert.
Am 17. April 1855 legte Faustin Mennel den Grundstein des Klosters Bonlanden, das heute das Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis Unserer Lieben Frau ist.
Bauwerke Kapelle zum Hl. Kreuz errichtet von Abt Benedikt Denzel
Persönlichkeiten Wiborada Zislin (1749–1812), Archivarin und Chronistin des Klosters St. Gallenberg Jason Ziesel (1879–1944), römisch-katholischer Ordensbruder, Steyler Missionar und Märtyrer
Literatur Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hg.): Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII. Regierungsbezirk Tübingen, 1978, S. 461f. „Berkheim“. Berkheim. Heimatbuch zum 750jährigen Todesjahr des Heiligen Willebold. Texte: Alfred Rude, Gertrud Beck, Eugen Ruß. Hg.: Katholische Kirchengemeinde Berkheim. 1980. Otto Beck: Kunst und Geschichte im Landkreis Biberach. Ein Reiseführer zu Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten in der Mitte Oberschwabens. 2. Auflage. Thorbecke, Sigmaringen 1985, ISBN 3-7995-3707-4, S. 134f.
Alfred Rauß und Eugen Ruß: Haus- und Hofgeschichten der Gemeinde Berkheim, 2 Bde., Biberach 2018, ISBN 978-3-947348-15-2, v. a. Band II Seite 11-210. Weblinks
Bonlanden (Berkheim) bei LEO-BW
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Biberach Kategorie:Ort in Oberschwaben Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Biberach) Kategorie:Berkheim Kategorie:Gemeindeauflösung 1975 Kategorie:Ersterwähnung 1128