Urs Bührer (* 13. Dezember 1942) ist ein Schweizer Komponist, Organist und Musikpädagoge.

Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater Zürich Komposition und Kontrapunkt bei Paul Müller-Zürich sowie Klavier bei Walter Frey und Karl Engel. Danach war er an der Musikakademie Basel Orgelschüler von Eduard Müller. In Paris setzte er seine Orgelausbildung bei Gaston Litaize fort und studierte Komposition und Instrumentation bei Pierre Wissmer.

Bührer unterrichtete Musiktheorie an der kirchenmusikalischen Abteilung der Musikhochschule Zürich. Er gibt Klavier- und Orgelkonzerte und ist Organist in Wallisellen. Als Komponist trat er vorwiegend mit Kammermusik und Orgelwerken hervor.

Werke Concertino für Orgel, 1963 Meditation über «Nun komm, der Heiden Heiland» für Violine und Orgel, 1964 Meditation über «Vater unser im Himmelreich» für Cello und Orgel, 1965 Sechs Miniaturen für Flöte und Klavier, 1965 Capriccio für Flöte, 1966 Ferme morte, Kleine Kantate für Sopran, Flöte und Klavier (Texte: Fritz Senft), 1966 Streichquartett, 1967 Psaume 130 für Orgel, 1968 Spiel mit 4 Farben für dreimanualige Orgel, 1970 Nachtstücke, Fantasie für Alt (Bass) und Klavier (Texte: Fritz Senft), 1970 Rovelliana, Variationen für Blockflöte allein, 1970 Kleines Konzert für Flöte und Orgel, 1971 Fantasie über ein choralartiges Thema für zwei Orgeln, 1971 Klaviermusik in 6 Teilen, 1971–1972 Variationen über einen Rhythmus für Clavichord, 1972 Kaleidoskop für Orgel, 1973 Geschichte für Orgel, 1974 Bittet, so wird euch gegeben werden, Kantate für Kinderchor, Oboe, Violine, Violoncello und Orgel, 1975 Episoden für Posaune und Orgel, 1975 Sonata für Klavier, 1975 14 Orgelchoräle, 1963–1976 Quartett für Flöte, Violine, Viola, Violoncello, 1976 Suite für Cembalo, 1977 Dialog über «All Morgen ist ganz frisch und neu» für Oboe und Orgel, 1977 Sextett für Flöte, Oboe, Violine, Cello, Gitarre und Cembalo, 1978 Kombinationen für Fagott und Klavier, 1978–1979 Crescendo für Cello solo, 1979 Annäherungen für Klarinette und Klavier, 1980 Jona im Walfisch für 16 Singstimmen, 1980–81 Missa brevis für gemischten Chor und Orgel, 1981–1982 Und das Licht scheint in der Finsternis für Bass-Querflöte solo, 1982 Passacaglia für Englisch Horn und Klavier, 1984 Auseinander – ineinander – nebeneinander für Klavier vierhändig, 1988 9 Orgelstücke, 1983–1991 Ein Wandertag für Klavier, 1992–1993 Aus der Tiefe für Kontrafagott und Klavier, 1996

Quellen Urs Bührer bei Musinfo.ch Urs Bührer beim Nepomuk Musik Verlag

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