mini|Jeffrey Weeks, 2016 Jeffrey Renwick Weeks (* 10. Dezember 1956) ist ein US-amerikanischer Mathematiker.
Weeks studierte am Dartmouth College (Bachelorabschluss 1978) und wurde 1985 an der Princeton University bei William Thurston promoviert (Hyperbolic structures on 3 manifolds). abgerufen am 14. Dezember 2024.
Weeks befasste sich mit der Geometrie niedrigdimensionaler Mannigfaltigkeiten und deren Anwendungen in der Kosmologie. Er erhofft sich Hinweise auf die Topologie und Geometrie des Universums aus Kosmischen Mikrowellendaten (CMB). In einer Arbeit von 2003 favorisierte er hier den (endlichen) Dodekaederraum von Henri PoincaréJean-Pierre Luminet, Weeks, Riazuelo, Lehoucq, Uzan Dodecahedral space topology as an explanation for weak wide-angle temperature correlations in the cosmic microwave background, 2003, kürzere Version des Aufsatzes in Nature, Band 425, 2003, S. 593, um das Fehlen von Korrelationen für große Winkelabstände in den CMB Daten zu erklären. Er schrieb auch Programme zur Visualisierung von Mannigfaltigkeiten für pädagogische Zwecke an Schulen, die er frei zur Verfügung stellteWebsite von Weeks zu seinen Mathematikprogrammen, produzierte einen Computer-Film über Mannigfaltigkeiten (The Shape of Space) und schrieb ein populärwissenschaftliches Buch über Geometrie.
1999 war er MacArthur Fellow.
Schriften The Shape of Space: How to Visualize Surfaces and Three-Dimensional Manifolds. 1995, 2. Auflage, Marcel Dekker 2002 Is Space Finite?. Scientific American, April 1999, S. 90–97 Measuring the Shape of the Universe. Notices AMS, November 1998, pdf
Weblinks Jeffrey R. Weeks in der Datenbank zbMATH
Einzelnachweise
Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:MacArthur Fellow Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Mann