mini|Schweppermannsbrunnen im Juni 2011; im Hintergrund steht zentral das Lebküchnerhaus, rechts im Bild abgeschnitten ist der Archivturm des Alten Rathauses zu sehen, links abgeschnitten befindet sich das Haus Marktplatz 3 Der Schweppermannsbrunnen ist eine Brunnenanlage in Weißenburg in Bayern, einer Großen Kreisstadt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Er befindet sich am nördlichen Ende des Marktplatzes innerhalb der denkmalgeschützten Altstadt direkt an der Südseite des Alten Rathauses auf einer Höhe von 424 Metern über NHN.Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 28. November 2023. Der Marktbrunnen ist unter der Denkmalnummer D-5-77-177-272 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.sog. Schweppermannsbrunnen, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 28. November 2023).

Ein erster Brunnen wurde an dieser Stelle 1548 oder 1549 errichtet. Im Auftrag der Stadt wurde 1685/1686 von Hans Georg Schwickard aus Oettingen der heutige Brunnen gestaltet. Der Brunnen ist aus Sandstein und hat eine oktogonale Form mit stark profiliertem Rand. Der zentrale Brunnenpfeiler birgt vier Wasserrohre, die aus den Mündern von flachen Fratzenmasken springen. Der ausladende Abschlussgesims trägt eine etwa 4 Meter hohe Säule, die 1966 erneuert wurde. Auf dieser Säule steht eine 1967 erneuerte Ritterfigur. Die originale Ritterfigur mit Lanze und Schild befinden sich im Reichsstadtmuseum Weißenburg und wird als eine Art Rolandstatue gedeutet.Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bayern I: Franken. Die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. 2. durchgesehene und ergänzte Auflage, Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1999, ISBN 3-422-03051-4, S. 875.

Bevor der Brunnen im 19. Jahrhundert als Schweppermannsbrunnen bezeichnet wurde, hieß er zunächst Schöner Brunnen. Der jetzige Name kommt von einer alten Sage, die von einem Weißenburger handelt, der bei der Schlacht bei Mühldorf dem Seyfried Schweppermann half, Friedrich den Schönen zu besiegen.

Literatur

Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bayern I: Franken. Die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. 2. durchgesehene und ergänzte Auflage, Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1999, ISBN 3-422-03051-4, S. 875.

Weblinks

Lage des Brunnens im

Einzelnachweise

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