mini|Wahlplakat der CDU mit Ministerpräsident Vogel Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1987 fand am 17. Mai statt. Die bisher allein regierende CDU unter Ministerpräsident Bernhard Vogel verlor ihre absolute Mehrheit und musste daraufhin eine Koalition mit der von Rainer Brüderle geführten FDP eingehen, die den Wiedereinzug ins Parlament schaffte, nachdem sie bei der letzten Wahl erstmals an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war. Für die SPD kandidierte erstmals Rudolf Scharping als Spitzenkandidat. Die Grünen zogen erstmals in den Landtag ein. Die erstmals kandidierende Freie Wählergruppe Rheinland-Pfalz erreichte mit 1,46 % den höchsten Stimmenanteil aller sonstigen Parteien. Bis 2026 war es die letzte Landtagswahl in dem Bundesland, bei der die CDU stärkste Partei wurde.
Ausgangslage Die Landtagswahl 1983 fand zusammen mit der Bundestagswahl am 6. März 1983 statt. Die CDU erhielt 51,9 Prozent der Stimmen, die SPD 39,6 %; alle anderen Parteien scheiterten an der 5-Prozent-Hürde. Bernhard Vogel, Ministerpräsident seit Dezember 1976, bildete das Kabinett Vogel III. Dieses bestand wie schon die Kabinette I und II ausschließlich aus CDU-Ministern.
Wahlergebnis Endgültiges Ergebnis:
Wahlberechtigte: Wähler: (Wahlbeteiligung: 76,96 %) Gültige Stimmen: Ungültige Stimmen: (1,30 %)
Partei Stimmen Anteilin % Sitze Sitze1983CDU981.41245,074857SPD844.24138,774043FDP158.9647,307GRÜNE128.6535,915FWG31.8691,46NPD18.2270,84ÖDP9.5800,44DKP2.7340,13Patrioten1.6340,08Total2.177.314100100
→ Liste der Mitglieder des Landtages Rheinland-Pfalz (11. Wahlperiode)
Siehe auch Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz
Weblinks
Rheinlandpfalz Landtag #1987 Kategorie:Rheinland-Pfälzische Geschichte (20. Jahrhundert) Kategorie:Bernhard Vogel