mini|Anne-Marie Slaughter (2011) Anne-Marie Slaughter (* 27. September 1958) ist eine US-amerikanische Politikwissenschaftlerin.

Leben Slaughter machte 1980 ihren B.A. an der Woodrow Wilson School der Princeton University und 1982 einen M.Phil. in International Affairs am Worcester College an der Universität von Oxford. Anschließend absolvierte sie die Harvard Law School (J.D. 1985) und wurde 1992 in Oxford auch im Fach Internationalen Beziehungen promoviert.Lebenslauf von Anne-Marie Slaughter. Website der Princeton University. Abgerufen am 17. November 2018 (PDF; 117 kB). Sie war Dekanin an der Woodrow Wilson School of Public and International Affairs. The Daily Princetonian. Abgerufen am 17. November 2018. mini|150px|Slaughter während der 52. MSC 2016 Slaughter leitete zwei Jahre lang als Director of Policy Planning den Planungsstab im US-Außenministerium unter Hillary Clinton, bis sie im Februar 2011 auf ihre Professur in Princeton zurückkehrte, um auch mehr für ihre Kinder da zu sein.Sacha Batthyany: Los, kümmert euch! Die Amerikanerin Anne-Marie Slaughter gab ihren hochkarätigen Job bei Hillary Clinton auf, um für ihre Kinder da zu sein. Nun rät die Feministin allen: Bitte nachmachen! Das Magazin, Tamedia, Zürich, 5. März 2016, Seiten 30–35. Sie ist Präsidentin und Geschäftsführerin des amerikanischen Think Tanks New America.Anne-Marie Slaughter. Website von New America. Abgerufen am 17. November 2018.

International einem großen Publikum bekannt wurde Slaughter durch ihren Aufsatz Why Women Still Can’t Have It AllAnne-Marie Slaughter: Why Women Still Can’t Have It All. In: The Atlantic (theatlantic.com), Juli 2012. Abgerufen am 17. November 2018., den sie nach ihrem Rückzug aus dem Außenministerium zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf schrieb. Darin entlastet sie die Frauen von der Verantwortung für diese Vereinbarkeit und fordert gesellschaftliche Veränderungen zur Verbesserung der Bedingungen.

Zentrale Botschaft ihres Buches Was noch zu tun ist: Damit Frauen und Männer gleichberechtigt leben, arbeiten und Kinder erziehen können. (Original: Unfinished Business: Women Men Work Family, 2015) gipfelt darin, dass sie den derzeit in den USA praktizierten Kapitalismus und ein Familienleben für nicht vereinbar hält.

Slaughter ist verheiratet und hat zwei Söhne.Anne-Marie Slaughter im Interview mit Alexandra Borchardt: Anne-Marie Slaughter über Planbarkeit. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 54, 5./6. März 2016, S. 54.

2002 wurde sie in die American Academy of Arts and Sciences und 2011 in die American Philosophical Society gewählt.

Werke Renewal: From Crisis to Transformation in Our Lives, Work, and Politics. Princeton University Press, Princeton 2021, ISBN 978-0-691-21056-8. The Chessboard and the Web: Strategies of Connection in a Networked World. Yale University Press, New Haven 2017, ISBN 9780300215649. Was noch zu tun ist: Damit Frauen und Männer gleichberechtigt leben, arbeiten und Kinder erziehen können. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2016, ISBN 978-3-462-04893-3. Mit A. Moravcsik und W.A. Burke-White: Liberal Theory of International Law. Oxford University Press, New York 2005. A New World Order: Government Networks and the Disaggregated State. Princeton University Press, Princeton 2004. Mit K. Raustiala: Considering compliance. In: Walter Carlnaes, Thomas Risse und Beth Simmons (Hrsg.): Handbook of International Relations. Sage Publications, Thousand Oaks, CA 2001.

Weblinks

Anne-Marie Slaughter. Website der Princeton University Texte von Slaughter auf openDemocracy Woodrow Wilson School: Princeton Project on National Security. Website der Princeton University, 3. Januar 2006. Abgerufen am 17. November 2018.

Videos von Debatten und Diskussionen mit Anne-Marie Slaughter auf Bloggingheads.tv

Einzelnachweise

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