mini|hochkant|Vnd pfeyffet einen firle fantz, antiklerikale Karikatur der Reformationszeit (um 1570) Mit Firlefanz (von ‚Reigenlied‘, mittelhochdeutsch , spätmittelhochdeutsch firlifanz Bezeichnung für einen lustigen Springtanz) bezeichnet man ein albernes Gehabe oder auch unnötige Dinge.Knaur Deutsches Wörterbuch, Lexigrafisches Institut München, 1985, Seite 374.
Ursprünglich bedeutete es einen lustigen und schnellen Springtanz oder auch eine komische, alberne Person.Karl Friedrich Wilhelm Wander: Deutsches Sprichwörter-Lexikon. Band 1. 1867, Spalten 1027–1028. zeno.orgFirlefanz. duden.de; abgerufen am 14. Oktober 2012. Adelung schreibt in seinem Grammatisch-kritischen Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart von 1796:
Das Wort bedeutet heute umgangssprachlich abwertend so viel wie Tand, wertloser (modischer) Kram, aber auch Albernheit, Torheit, Kinderei. Firlefanz steht auch als Synonym für bedeutungslose, unerhebliche Information und überflüssige Ausschmückung. Das Wort lässt sich dem Wortfeld Unsinn zurechnen.
Siehe auch Kinkerlitzchen
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Einzelnachweise
Kategorie:Deutscher Tanz Kategorie:Redewendung